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Artenschutz-ErfolgSeltener Frosch laicht in Australien mehrfach

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Südlicher Stotterfrosch (Mixophyes australis) in Australien

Der Südliche Stotterfrosch ist derzeit bei Aussie Ark in allen Entwicklungsstufen zu sehen, auch während der Metamorphose.

Eine australische Organisation vermeldet einen außergewöhnlichen Zuchterfolg bei einer vom Aussterben bedrohten Amphibienart.

Einem Weibchen des Südlichen Stotterfrosches, einer stark gefährdeten Art, gelang in Australien eine Rekordleistung: Es laichte viermal.

Einen außergewöhnlichen Erfolg im Artenschutz vermeldet die Organisation Aussie Ark aus Australien passend zum Welttag des Frosches am 20. März. Einem Weibchen der stark bedrohten Spezies des Südlichen Stotterfrosches (Mixophyes australis) ist es laut dpa gelungen, innerhalb der letzten sechs Monate viermal abzulaichen. Dies stellt einen bisher einmaligen Vorgang dar.

Laut Mitteilung von Aussie Ark befinden sich in den speziellen Becken der Einrichtung nun Amphibien in sämtlichen Phasen ihrer Entwicklung. Die Spanne reicht von neu gelegtem Laich über Kaulquappen bis zu ausgewachsenen Exemplaren. Schon im Oktober hatten die Artenschützer die erste gelungene Vermehrung dieser Spezies verkündet. Das gleiche Froschweibchen hat seither noch drei weitere Male gelaicht, was besondere Beobachtungen zur Evolution der Spezies erlaubte.

Schlüssel zum Erfolg: Perfekte Umweltbedingungen

„Frösche sind extrem empfindlich gegenüber ihren Umweltbedingungen. Wasserqualität, Klima und Nahrung müssen perfekt sein, um dieses beeindruckende Ergebnis zu erzielen“, erläuterte die Rangerin Kaitlin Murphy, welche das Zuchtprogramm betreut. „Es ist unglaublich, die Arbeit der Natur auf diese Weise Schritt für Schritt zu sehen.“

Gefährdung durch Pilz und schwindenden Lebensraum

Bei dem Südlichen Stotterfrosch handelt es sich um eine große Amphibienart, deren Heimat ausschließlich der Südosten von Australien ist. Aufgrund des schwindenden Habitats sowie einer grassierenden Pilzinfektion gilt die Spezies in der Natur als hochgradig gefährdet. Wie die dpa meldet, ist ein letaler Hautpilz, bekannt als Chytridpilz, global für das immense Sterben von Amphibienpopulationen, darunter Frösche, Kröten und Salamander, ursächlich. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.