Am Airport Köln/Bonn gilt grundsätzlich ein Böllerverbot im Umkreis von mindestens 1,5 Kilometern
Am SilvesterabendFlughafen bietet Hunden Unterschlupf vor Feuerwerk

Hunde sind am Flughafen Köln/Bonn grundsätzlich erlaubt
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Für die meisten Hundebesitzer und deren Tiere ist die Silvesternacht eine Qual. Geböller, Knaller und Feuerwerksraketen versetzen die geräuschempfindlichen Tiere oft in Panik, und die Vierbeiner, die nicht gleich weglaufen, verkriechen sich ängstlich unter der Couch. Doch es gibt auch in einer hektischen Großstadt wie Köln Zufluchtsorte der Stille.
Aber keine Sorge, Hundebesitzer müssen dazu weder in eine Katakombenanlage unter der Erde noch in den Königsforst. Zum Ort der Stille wird ausgerechnet der Flughafen Köln/Bonn. Auf dem Flughafengelände selbst ist Feuerwerk verboten, zudem gibt es in der Umgebung kaum Wohngebiete, in denen Feuerwerk gezündet werden könnte. Gemäß der Luftverkehrsordnung gilt im Umkreis von 1,5 Kilometern rund um deutsche Verkehrsflughäfen ein grundsätzliches Böllerverbot.
Wir erwarten an Silvester – wie in den Vorjahren auch – wieder einige Vierbeiner und ihre Besitzerinnen und Besitzer, die den Silvesterabend in unseren Terminals verbringen, um dort Schutz vor Silvester-Böllern zu suchen – auf die viele Hunde ja sehr sensibel reagieren
„Wir erwarten an Silvester – wie in den Vorjahren auch – wieder einige Vierbeiner und ihre Besitzerinnen und Besitzer, die den Silvesterabend in unseren Terminals verbringen, um dort Schutz vor Silvester-Böllern zu suchen – auf die viele Hunde ja sehr sensibel reagieren“, sagte Flughafensprecher Alexander Weise dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Generell gelte am Airport: „Das ist grundsätzlich möglich, wir sind ein 24/7-Flughafen, die Terminals sind daher rund um die Uhr geöffnet und zugänglich. Hunde sind also dort erlaubt“, so der Sprecher weiter. So gab es dort zum vergangenen Jahresübergang Hunderte Gäste mit ihren Vierbeinern. In vielen Wartebereichen, auf dem Fußboden und den Treppen saßen Hunde mit ihren Besitzern. Die Vierbeiner hätten friedlich in Hundeboxen oder auf Decken gelegen, berichten Menschen, die damals dort waren.

