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Kölner Beitrag zum Klimaschutz
Pilotprojekt „Biotonne für alle“ könnte 2024 starten

Lesezeit 1 Minute
Ein Mann greift vor einem Haus in eine Mülltonne.

Bisher haben weniger als 50% der Grundstücke in Buchforst und Bickendorf eine Biotonne (Symbolbild).

In einem Pilotprojekt könnten Kölner Grundstücksbesitzer in Buchforst und Bickendorf bald kostenlos eine Biotonne erhalten.

Innerhalb eines Testversuchs sollen alle Eigentümer und Eigentümerinnen eines Grundstückes in den Kölner Stadtteilen Buchforst und Bickendorf ab 1. Januar automatisch eine kostenlose Biotonne erhalten. Der Entscheid über das Pilotprojekt soll am 25. Mai gefällt werden.

Schon im September 2022 hat der Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln die Verwaltung und die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) mit der Konzeption des Testversuchs „Biotonne für alle“ beauftragt. Mit Start im Januar soll ein Jahr lang untersucht werden, wie sich die Abfallmengen verändern und ob die „Biotonne für alle“ Potenzial hat.

Köln: Weniger Restmüll und mehr Bioabfall erwünscht

Mit einer erhöhten Menge an Kölner Bioabfall könnte dieser vermehrt zu Kompost, Dünger und Biogas umgewandelt werden. Währenddessen müsste weniger Restmüll verbrannt werden. Köln könnte so „einen aktiven Beitrag zu Klima- und Ressourcenschutz“ leisten, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Im Pilotprojekt sollen alle Biotonnen ganzjährig wöchentlich statt 14-tägig geleert werden. Ende 2025 soll ein Ergebnisbericht vorliegen. Die stadtweite Einführung einer Biotonne wäre notwendig, um die von der Stadt Köln beschlossenen Ziele des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) umzusetzen. In dem Abfallwirtschaftskonzept heißt es unter anderem, dass die Bioabfallmengen bis 2027 um rund 18 Prozent erhöht werden sollen. (nh)

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