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TöpferwerkstattEine Leidenschaft brennt

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Vielfältige Farben und Formen gehören zum guten Ton.

Ehrenfeld – Die Töpferwerkstatt des Jugendfreizeitwerks in der Simrockstraße 23 begann 1982 mit den ersten Kursen. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Besucherinnen und Besucher über das Angebot informieren und auch kunstvoll gefertigte Ton-Objekte erwerben.

Der Umgang mit Ton, Glasur und Brennofen war vor allem in den 1980er Jahren höchst beliebt. „In den Neunzigern ebbte das Interesse zeitweise ab, aber jetzt ist das Töpfern wieder ganz stark gefragt“, sagt Werkstatt-Gründerin Barbara Deppner.

Nicht nur in der Simrockstraße ist „Die Töpferei“ eine Institution. Im ganzen Stadtteil haben die Kinder und Jugendlichen mit ihren kreativen Keramikarbeiten schon Spuren hinterlassen. Am Bürgerzentrum Ehrenfeld zum Beispiel und auf den Spielplätzen in der Glasstraße und der Lessingstraße finden sich Mosaikarbeiten, die unter Regie des Jugendfreizeitwerks entstanden sind.

Zu den regelmäßigen wöchentlich stattfindenden Kursen kommen Wochenend-Workshops, bei denen spezielle Techniken im Mittelpunkt stehen. „Momentan ist der sogenannte Rakubrand bei den Hobbykeramikern im Trend“, erklärt Barbara Deppner. Bei dieser jahrhundertealten japanischen Brenntechnik wird das Keramikobjekt zunächst in einem Ofen gebrannt und anschließend noch einmal in einem verschlossenen Behälter zusammen mit organischem Material wie Laub, Stroh und Holzspänen gebrannt.

Ein wichtiger Teil des Angebots sind die einwöchigen Kreativ-Wochen, die Oster-, Sommer und Herbstferienfreizeiten. Sie sind oft schnell ausgebucht, gelten als attraktiv, weil die Teilnehmer hier den ganzen Tag über gemeinsam in der Werkstatt sind und dort auch verpflegt werden.

www.jugendfreizeitwerk-koeln.de