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Weltmeister-BabyLevi kommt nach Schlusspfiff

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Der kleine Levi mit seinem Vater Björn Schray

Köln – „Meine Fruchtblase ist geplatzt“ – das sind die Worte, die Björn Schray um 0.13 Uhr von seiner Frau Kerstin Haller am Telefon hört. In Brasilien schleppt die Mannschaft gerade den WM-Pokal in die Fankurve, in Braunsfeld springt der Lehrer auf sein Rad und rast nach Ehrenfeld, wo seine Frau mit dem vierjährigen Sohn Lasse das Spiel geguckt hat. Eigentlich soll das zweite Kind erst am Mittwoch zur Welt kommen, aber offensichtlich hat auch Kerstin Hallers Fruchtblase die unglaubliche Anspannung nicht mehr ausgehalten.

Im Wagen geht es Richtung Uniklinik, doch ein Autokorso bremste die Familie auf Höhe der Aachener Straße aus. „Das fand meine Frau überhaupt nicht lustig“, erzählt Björn Schray. Am Ende ging es doch noch rechtzeitig ins Krankenhaus, wo der kleine Levi um 3.14 Uhr das Licht der Welt erblickte, als erstes WM-Baby Kölns. Alle sind wohlauf, und Vater Björn Schray ist extrem erleichtert, dass sein Sprössling noch den Schlusspfiff abgewartet hat. (bls)