Die vom Aussterben bedrohte Schweinerasse wird auf dem Clemenshof im Kölner Zoo erhalten. Nun sind zehn Ferkel dazugekommen.
Fastelovend-FerkelIm Kölner Zoo wurden zehn Schwäbisch-Hällische Schweine geboren

Die schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine sind charakteristisch für die Schweinerasse.
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Auf dem Clemenshof im Kölner Zoo gibt es Nachwuchs: Zehn Schwäbisch-Hällische Ferkel wurden vor einigen Tagen hier geboren. Die acht männlichen und zwei weiblichen Tiere sind die Sprösslinge von Elfriede und Zuchteber Eberhardt. Beide sind im Kölner Zoo bereits wiederholt Eltern geworden. Charakteristisch sind die schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine. Manche Tiere sind sogar komplett schwarz.
Clemenshof ist Heimat bedrohter Tierrassen
Diese Nutztier-Rasse war früher wegen des fetten Fleisches sehr beliebt. Mit dem gewandelten Verbraucherinteresse hin zu magerem Fleisch sanken jedoch die Haltungszahlen. Heute sind die Schwäbisch-Hällischen Schweine vom Aussterben bedroht. Daher widmet sich der Zoo mit der Zucht dem Erhalt der Rasse.
Der Clemenshof, der einen Streicheltierbereich bietet, ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Dort leben verschiedene Haustierrassen auf über 4000 Quadratmetern Fläche, vor allem bedrohte Arten. Auch Hennes IX., das berühmte Tiermaskottchen des 1. FC Köln, lebt auf dem Clemenshof. (red)

