Die Polizei hat am Sonntag zwei Reisende am Flughafen Köln/Bonn aufgehalten. Einmal war Munition, einmal ein gefälschter Pass der Grund.
Kontrolle vor der AusreisePolizei findet gefälschten Pass und Munition am Flughafen Köln/Bonn

Im Nachgang an eine Sicherheitskontrolle stellte die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn Munition sicher. (Symbolbild)
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Am Flughafen Köln/Bonn hat die Bundespolizei am Sonntag einen gefälschten Reisepass sowie Munition entdeckt. Für die Frau mit gefälschtem Pass endete die Reise, der Mann durfte seine Reise ohne Munition im Koffer fortsetzen.
Mann gibt an, Munition in der Tasche vergessen zu haben
Am Sonntagmittag waren bei der Luftsicherheitskontrolle acht Patronen im Koffer des 50-Jährigen aufgefallen. Der Mann, der im Besitz einer gültigen Waffenbesitzkarte ist, erklärte, er habe die Munition in seiner Tasche vergessen. Die Bundespolizei stellte die Patronen sicher und leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des ordnungswidrigen Handelns nach dem Luftsicherheitsgesetz ein. Zusätzlich prüft sie, ob der Mann auch gegen die Aufbewahrungspflichten des Waffengesetzes verstoßen hat. Nach den Maßnahmen konnte der 50-Jährige seine Reise nach Antalya fortsetzen.
Anders erging es am selben Tag einer Frau, die mit einem britischen Reisepass ausreisen wollte. Dieser stellte sich bei der Kontrolle allerdings als Fälschung heraus. Laut Bundespolizei gibt es Hinweise, dass die Frau zuvor mit verschiedenen Identitäten in Europa unterwegs war. Im Laufe der Maßnahmen äußerte sie ein Asylbegehren, nach Abschluss der Maßnahmen stellte die Bundespolizei ihr eine Anlaufbescheinigung für die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung aus. (tli)