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NRW-Städte im Glücks-RankingDüsseldorf und Krefeld in Top 5, Köln überrascht positiv

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Großstädter im Rheinland sind zufriedener als andere

Die im Schnitt zufriedensten Großstadtbewohner in Nordrhein-Westfalen leben in Düsseldorf. (Symbolbild)

Im Rheinland sind die Menschen laut „Glücksatlas“ besonders zufrieden, auch wenn die Lebensumstände teils schlechter sind.

Ein hohes Maß an Zufriedenheit zeigen die Einwohner in den meisten Metropolen des Rheinlands, teils sogar bei faktisch weniger guten Lebensumständen. Laut dem Städteranking 2026 des „Glücksatlas“, welches von der Universität Freiburg und der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) gemeinsam erarbeitet wurde, positionieren sich sieben Kommunen aus Nordrhein-Westfalen in den Top Ten. Die Mehrheit dieser Städte befindet sich im rheinischen Landesteil.

Die höchste Zufriedenheit in NRW weisen laut der Erhebung die Bewohner der Landeshauptstadt Düsseldorf auf (bundesweit Rang 3), während sich Krefeld Platz 4 sichert. Einwohner aus Aachen, Mönchengladbach, Oberhausen sowie Duisburg platzieren sich bezüglich ihres subjektiven Glücksempfindens auf den Rängen 6 bis 9. Auf Position 10 liegt Münster gleichauf mit Hamburg. Meinungsforscher sehen in der Mentalität der Bevölkerung den Hauptgrund für diese positiven Bewertungen der rheinischen Städte.

Diskrepanz zwischen Gefühl und Fakten

Für manche Orte wie Duisburg, Oberhausen und Krefeld zeigt sich, dass das subjektive Glücksempfinden stark von der realen Lebensqualität abweicht. Zieht man objektive Indikatoren wie Wohlstand, Arbeitslosenquote und Kriminalitätsrate heran, sind diese Kommunen im Städtevergleich eher im unteren Bereich angesiedelt. Köln, auf Platz 20 positioniert, gilt gemäß der Analyse ebenfalls als „Overperformer“, da auch dort das Wohlbefinden der Bürger die messbaren Lebensumstände übersteigt.

„Die materiellen Wohlstandsindikatoren erfassen das Lebensglück der Menschen nicht vollständig, auch immaterielle Faktoren wie das Gemeinschaftsgefühl und die persönliche Identifikation mit dem Wohnort spielen eine große Rolle“, erläutert Bernd Raffelhüschen. Der Forscher von der Universität Freiburg leitet die Erstellung des Städterankings.

Geringere Zufriedenheit trotz guter Bedingungen

In Bielefeld ergibt sich ein umgekehrtes Bild zum Rheinland: Die Bevölkerung ist dort unzufriedener, als die Lebensumstände es vermuten lassen. Obwohl die Stadt in Ostwestfalen das Ranking der Lebensqualität anführt, erreicht sie bei der Zufriedenheit lediglich eine mittlere Platzierung (Rang 22). Münster und Bonn (Rang 15) gelten aus einem ähnlichen Grund ebenfalls als „Underperformer“, weil das subjektive Wohlbefinden den objektiv messbaren Qualitätsfaktoren nicht entspricht.

Das Ruhrgebiet im Zufriedenheits-Check

Die Metropolen des Ruhrgebiets sind mehrheitlich in der unteren Hälfte des Glücksrankings zu finden. Bei Wuppertal und Gelsenkirchen (Plätze 33 und 34) deckt sich diese Platzierung mit der objektiv gemessenen Lebensqualität. Im Gegensatz dazu ist die Zufriedenheit der Einwohner in Essen (Platz 19) sowie in Dortmund (Platz 30) in Anbetracht der dortigen Lebensumstände verhältnismäßig hoch. Für Bochum (Platz 28) stellt die Untersuchung fest, dass das Zufriedenheitsniveau der Bevölkerung höher sein könnte.

Die Datengrundlage für das Ranking bildet eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Hierfür wurden zwischen Januar 2023 und April 2026 insgesamt 23.286 Personen im Alter von 16 bis 84 Jahren interviewt. Die Teilnehmer stammten aus den 40 deutschen Städten mit über 200.000 Einwohnern. An der Spitze des gesamtdeutschen Rankings stehen Erfurt und Augsburg, während das Schlusslicht Rostock bildet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.