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Ärger in Köln-KalkKot-Attacken auf geparkte Autos – Problem besteht seit Jahren

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Seit fünf Jahren werden in Kalk Autos mit Fäkalien beschmiert. Die Stadt weiß von nichts, doch Anwohner sind am Ende ihrer Nerven. 

Nach dem Bericht des „Express“ über eine Fäkal-Attacke auf ein Auto in der Dillenburger Straße in Köln-Kalk meldet sich Anwohnerin Katrin M. erneut zu Wort. Ihre Schilderungen der Zustände vor Ort sind bestürzend.

Ekel-Taten in Köln-Kalk: „Es kommt regelmäßig vor“

Was viele für einen einmaligen, ekelerregenden Vorfall hielten, ist in Köln-Kalk offenbar trauriger Alltag. „Es kommt regelmäßig seit fünf Jahren vor“, schildert Katrin M. die Situation. Seit Jahren werden Anwohner der Dillenburger Straße – im Abschnitt zwischen Rolshover Straße und dem Kreisverkehr Neuerburgstraße – morgens vom Gestank menschlicher Hinterlassenschaften auf Fahrzeugen empfangen. Geändert hat sich an den unhaltbaren Zuständen bislang nichts.

Hinter den Taten vermutet Katrin M. Menschen ohne festen Wohnsitz: „Vermutlich sind Obdachlose dafür verantwortlich, die ihre Hinterlassenschaften in einer Tonne sammeln – es ist ja auch eine große Menge.“ Während die Polizei Köln zu den Vorfällen bislang schweigt, gibt sich die Stadtverwaltung auf Anfrage ahnungslos. Dort sei eine besondere Problemlage in der Dillenburger Straße nicht bekannt.

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der Dillenburger Straße bleibt die Lage somit prekär. Ein Ende des ekelerregenden Alltags ist vorerst nicht abzusehen – eine Lösung scheint für die Betroffenen derzeit nicht in Sicht. (red)