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Gewalttat in Köln-Kalk Drei Männer teils schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

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Ein Polizist steht bei einem Polizeieinsatz vor einem Fast-Food -Laden auf der Kalker Hauptstraße

Köln – Bei einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern vor einem Döner-Imbiss an der Kalker Post sind am Dienstagmittag drei Beteiligte zum Teil schwer verletzt worden. Einen 51-Jährigen nahm die Polizei zur Anhörung mit zum Präsidium; er gilt als Verdächtiger, sagte ein Polizeisprecher vor Ort.

Um kurz vor 12 Uhr eskalierte ersten Erkenntnissen zufolge ein Streit zwischen den Männern. Diese gingen mit Gegenständen aufeinander los, mutmaßlich soll es sich dabei um Messer gehandelt haben. Wie viele der Beteiligten eine Waffe bei sich trugen und diese auch einsetzten, wird ermittelt. Nur so viel war schnell klar: Ein Beteiligter erlitt Stichverletzungen am Bein, ein anderer Mann eine Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten die beiden Schwerverletzten in ein Krankenhaus, Lebensgefahr wurde bei beiden ausgeschlossen. Die beteiligten Männer sind zwischen 30 und 60 Jahre alt.

Bis vor Imbiss geschleppt

Den Tatort an der KVB-Haltestelle Kalk Post gegenüber der Köln-Arcaden sperrte die Polizei mit Flatterband ab, viele Anwohner und Passanten blieben stehen und informierten sich über die Tat. Da sich mindestens einer der Verletzten noch wenige Meter die Kalker Hauptstraße entlang bis vor einen weiteren Döner-Imbiss schleppte, wurde auch dort der Bürgersteig abgesperrt. Vor dem Eingang war eine kleine Blutlache zu sehen.

Die ersten Vernehmungen begannen kurz nach der Tat. Nun wird ermittelt, wie es zu der Eskalation kam und welchem Milieu die Beteiligten – sämtlich Männer – zuzuordnen sind.