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Öffentlichkeitsfahndung54-jähriger Kölner von angeblichen Bankmitarbeitern ausgetrickst

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Zwei Männer auf den Bildern einer Überwachungskamera.

Die Tatverdächtigen sollen eine virtuelle Debitkarte mit einem Smartphone verknüpft haben, um anschließend Goldunzen in Hamburg und Berlin damit zu bezahlen.

Mit einer virtuellen Debitkarte haben zwei Betrüger einen 54-jährigen Kölner um 12.000 Euro gebracht.

Zwei mutmaßliche Betrüger werden von der Polizei Köln mit Bildern aus einer Überwachungskamera gesucht – sie sollen in Hamburg und Berlin Waren mit dem betrügerisch erlangten Geld eines 54 Jahre alten Kölners gekauft haben.

Waren im Wert von 12.000 Euro ergaunert

Laut Angaben der Polizei Köln sollen die gesuchten Männer Anfang August (6. August bis 11. August) bei dem 54-Jährigen angerufen und sich als Bankmitarbeiter ausgegeben haben. Sie baten den Mann um die Bestätigung eines angeblich wichtigen Sicherheitsupdates mittels Push-Tan per Handy. Mit der zugesendeten Push-Tan als Antwort haben die Täter eine virtuelle Debitkarte erstellt, mit der sie in Hamburg und Berlin Goldunzen und Waren im Wert von mehr als 12.000 Euro bezahlt haben.

Nun fahndet die Polizei mit den Bildern der Überwachungskamera eines Leihhauses in Hamburg nach den mutmaßlichen Betrügern. Die Bilder, die sie beim Einkauf zeigen, sind unter folgendem Link abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/113790. Einer der Tatverdächtigen ist circa 25 Jahre alt, athletisch und hat braune Haare.

Mit Hinweisen zur Identität oder zum aktuellen Aufenthaltsort der Gesuchten können sich Zeuginnen und Zeugen telefonisch unter 0221/229-0 bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 35 zu melden. (nh)