„Größte Geldwäschemarkt der Welt“Kölner Filmpremiere „Sohn des Mullahs“ läuft im Odeon

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Das Odeon Kino auf der Severinsstraße.

Das Odeon Kino auf der Severinsstraße.

Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte eines hingerichteten iranischen Journalisten. Die Regisseurin führt ein Gespräch vor Ort. 

„Iran hat den größten Geldwäschemarkt der Welt“, sagt Journalist Roohollah Zam im Trailer des neuen Dokumentarfilms „Der Sohn des Mullahs“. Der Film erzählt in rund 100 Minuten seine Geschichte, vom Leben im französischen Exil bis zu seiner Hinrichtung. 

Zam wuchs als Sohn eines Mullahs im Iran auf. Nachdem er sich gegen die Regierung auflehnte, musste er 2009 aus dem Land fliehen. In Frankreich veröffentlichte er daraufhin kritische Berichte über das iranische Regime auf seinem Telegramm-Kanal „AdamNews“. 

2019 wird Zam im Irak in eine Falle gelockt und in den Iran in das Foltergefängnis Evin entführt. Es folgen 14 Monate Haft sowie ein öffentlicher Schauprozess, das mit dem Urteil der Todesstrafe endet. Im Dezember 2020 wird er anschließend hingerichtet.

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Köln: Premiere plus Gespräch mit der Regisseurin

Die Premiere in Köln findet am Samstag, 15. Juni, im Odeon Kino, Severinstraße 81, ab 17:30 Uhr statt. Es folgt ein Gespräch mit der iranisch-schwedischen Regisseurin Nahid Persson Sarvestani, die Zam seit 2019 bis zu seinem Tod begleitete. 

Zoya Sepehri von Free Human moderiert das Gespräch. Die Initiative klärt über die aktuelle Situation im Iran auf und veranstaltet die Filmvorführung. Tickets gibt es über die Webseite: www.odeon-koeln.de

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