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Kölsch auf RädernJosef Köhnlein fährt mit „Köbes-Mobil“ durch Köln

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Ideengeber Josef Köhnlein in seinem Mobil.

Köln – Ach wie schön ist doch die Maienzeit! Insbesondere an Vatertag sehen wir ausgefallene Ideen, wie die Herren der Schöpfung ihr Kölsch transportieren. Vom Bollerwagen bis zum Bier-Bike. Doch diese Erfindung gab es noch nie: Josef Köhnlein hat ein „Köbes-Mobil“ gebaut.

„Ich habe lange überlegt, was es so noch nicht gegeben hat“, erklärt Köhnlein sein kölsches Mobil auf vier Rädern. „Dann wurde ich im Internet fündig und habe ein gebrauchtes Bier-Mobil gefunden.“ Mehrere tausend Euro investierte Köhnlein - und ist jetzt stolzer Inhaber des Köbes-Mobils. „Wenn die Dächer ausgeklappt sind, brauche ich rund sechs Quadratmeter Fläche“. Insgesamt kann er so bis zu 200 Personen mit dem Obergärigen versorgen.

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Ausgeklappt braucht das Köbes-Mobil nur sechs Quadratmeter Fläche.

Was Köhnlein wichtig ist: „Ich bin nicht an eine Brauerei gebunden. Entweder, der Kunde besorgt sein Kölsch selbst oder ich bringe das Bier mit, was er gerne hätte.“ Was für eine jecke Idee! Auf den Bock passen zwei Insassen - also Fahrer und Köbes. Und für den Kölsch-Nachschub ist auch bestens gesorgt. Denn mit dem System „Bottom-Up" kann das Kölsch von unten nach oben automatisch hochgezapft werden.

25 Kölsch in einer Minute

„So schaffen wir locker 25 Kölsch in einer Minute“, weiß Köhnlein. Doch man kann auch „normal“ zapfen. Ein teurer Spaß, möchte man meinen. „Wer das Köbes-Mobil für eine Party bucht, zahlt 240 Euro. Man muss keinen Köbes mitbuchen und das Bier kann man sich wie gesagt auch selbst besorgen.“

Denn Köhnlein ist kein Mann, der das große Geschäft machen will. „Hauptsache, die Menschen haben Spaß mit dem Mobil. Es ist ja auch ein Hingucker.“ Auch der Nachschub geht dank des integrierten Kühlsystems nicht aus. „Ich kann mehrere Fässer gleichzeitig lagern. Und das Kölsch ist immer vier Grad, warm.“