Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Köln haben am Dienstagmorgen Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, um gegen den Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs und der Urkundenfälschung vorzugehen.Bei dem Ermittlungsverfahren, das die Staatsanwaltschaft Köln führt, stehen sechs Männer und eine Frau, im Alter von 33 bis 66 Jahren, im Verdacht, seit März 2022 gefälschte Rezepte für Sprechstundenbedarf bei Krankenkassenabrechnungszentren eingereicht zu haben.Die betroffenen Beträge belaufen sich auf über 10 Millionen Euro. Bei den Durchsuchungen, die unter anderem in Privatwohnungen, Firmen und einer Arztpraxis stattfanden, wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.
Der wirtschaftliche Schaden wird auf mindestens sieben Millionen Euro geschätzt. Um mögliche Vermögenswerte zu sichern, wurden zudem Arrestbeschlüsse in siebenstelliger Höhe vollstreckt, so die Polizei Köln. (red)

