Die Stadt Köln möchte in Deutz ein sogenanntes „Mikrodepot“ errichten und damit emissionsarme Zustellung von Waren ermöglichen.
Emissionsfreie PaketzustellungDas sind die Pläne der Stadt Köln für das Mikrodepot in Deutz

Die Stadt Köln möchte ein Mikrodepot in Köln-Deutz errichten, um emissionsarme Zustellung von Paketen zu ermöglichen. (Symbolbild)
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Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag (10. November) ein bundesweit einzigartiges Projekt auf den Weg gebracht: ein sogenanntes „Mikrodepot“ in Köln-Deutz. Dabei handelt es sich um einen Standort, der Lieferdiensten eine emissionsarme Zustellung von Paketen auf der sogenannten „letzten Meile“ ermöglichen soll. Als „letzte Meile“ bezeichnet man den finalen Teil eines Transports von Waren bis zur Haustür des Kunden.
Als Standort für das Mikrodepot ist die öffentliche Parkplatzfläche östlich des Ottoplatzes im rechtsrheinischen Köln-Deutz vorgesehen. Dieser soll Unternehmen unterschiedlicher Größe als Umschlagfläche und im Tagesverlauf als Zwischendepot dienen und eine weitestgehend emissionsfreie Zustellung von Waren und Paketen ermöglichen. Neben Paketlieferdiensten und Fahrradlogistikern haben auch diverse Start-up-Unternehmen aus dem Bereich nachhaltige Lebensmittellieferung ihr Interesse an der Nutzung geäußert.
Als Betreiberin des Mikrodepots ist die Deutsche Bahn AG (DB) vorgesehen, die sich für die Übernahme zunächst für mindestens 18 Monate bereit erklärt hat.
Auch die damit verbundenen Kosten sind schon kalkuliert und liegen bei 717.000 Euro. Außerdem hat die Stadt Köln hat einen positiven Förderbescheid des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr erhalten und soll mit rund 350.000 Euro gefördert werden. (red)

