Demo der „Letzten Generation“ in KölnPolizei ermittelt wegen versuchter Nötigung gegen Passanten

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Ein Passant versucht, Aktivisten der "Letzten Generation" ihre Utensilien abzunehmen.

Ein Passant wollte die Blockade der Aktivisten unterbinden.

Ein Passant versucht, die Aktion von „Klimaklebern“ in Köln zu unterbinden. Nun wird gegen ihn wegen versuchter Nötigung ermittelt.

Nach einer Sitzblockade von Aktivisten der „Letzten Generation“ in der Kölner Innenstadt ermittelt die Polizei inzwischen wegen versuchter Nötigung gegen einen Passanten, der die Aktion gewaltsam unterbinden wollte. Die Strafanzeige hierzu habe die Polizei von Amts wegen erstattet, sagte ein Behördensprecher. Darüber hinaus hätten Bürger auf die Tat und auf das dazugehörige Video des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hingewiesen, das im Internet kursiert.

Vergangene Woche Freitag hatten etwa ein Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ die Cäcilienstraße auf Höhe der Kreuzung mit der Hohe Straße mit einer Sitzblockade zwischenzeitlich lahmgelegt und mit Bannern und Warnwesten für eine effektivere Klimaschutzpolitik demonstriert. Als die Aktion gegen 12 Uhr losging, versuchte ein Passant, die Aktivisten von der Straße zu zerren und ihnen Taschen und andere Utensilien abzunehmen und so die Blockade zu verhindern. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hielt die Aktion auf Video fest und postete den Clip in sozialen Netzwerken. Vielfach teilten Nutzer den Beitrag. Nach etwa zwei Stunden war die Sitzblockade beendet. Ein Spezialteam der Polizei löste festgeklebte Demonstranten von der Fahrbahn, andere Beamte trugen die anderen Aktivisten auf den Bordstein. (hol)

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