Neues Bürogebäude in EhrenfeldStilechte Taufe für das Betonschiff

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Feierte Richtfest: The Ship, das Büro-Gebäude an der Vitalisstraße.

Ehrenfeld – Kölns modernstes Bürogebäude nimmt immer mehr die Form an, die seinem Namen entspricht: die eines Schiffes. An der Vitalisstraße, am westlichsten Rand von Ehrenfeld, wurde jetzt Richtfest gefeiert. Für das Bürohaus „The Ship“, künftiger Unternehmenssitz des 2010 gegründeten Rucksack-Startups „Fond of“, kam dabei nur eines in Frage: eine Schiffstaufe. So klirrte statt eines Kornstampers auf Steinboden, eine Sektflasche an der Wand.

Die ungewöhnliche Inszenierung verfolgten rund 300 Gäste. Die meisten davon sind Mitarbeiter von „Fond of“, das vor nicht einmal zehn Jahren mit einem Dutzend Beschäftigter im Ehrenfelder Barthonia-Forum begann.

Der Unternehmenssitz soll voraussichtlich im Frühjahr 2020 bezogen werden. Im Gebäude ist Platz für 500 Mitarbeiter. Derzeit arbeiten 280 Menschen für „Fond of“. „Wir wollen weiter wachsen“, betont Oliver Steinki, einer der drei Gründer. Das Produktportfolio ist vom ergonomischen Schulrucksack auf eine Taschenkollektion mit unterschiedlichen Markennamen sowie Textilien angewachsen, die vom Baby bis zur Businesswelt eine breite Kundschaft ansprechen. Erst 2016 hatte „Fond of“ das zur ehemaligen Wagenfabrik gehörende Grundstück erworben.

Architekt Klaus Müller blieb kaum eine andere Wahl, ein Gebäude mit dreieckigem Grundriss zu planen. „Und irgendwann kamen wir dann auf den Namen, weil die Anmutung des Gebäudes an ein Segelschiff erinnert“, erklärt Oliver Steinki. In seiner Ansprache dankte der Bauherr vor allem dem Generalunternehmer Zechbau und den Bauleuten. Ausdrücklich aber auch den Baubehörden für das zügige Genehmigungsverfahren. Das Gebäude ist sieben Stockwerke hoch, es besteht aus drei einander zugewandten Trakten, die einen Innenhof bilden. Neben dem spektakulären Äußeren besticht „The Ship“ im Inneren später einmal durch digitale Technik, die Energie-Effizienz, aber auch höchsten Komfort für Beschäftigte und Besucher bringen soll.

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