Longerich – Eine bessere Reinigung des nun nicht mehr benutzungspflichtigen Radweges entlang der Ost-West-Achse Wilhelm-Sollmann-/ Johannes-Rings-Straße wünscht sich die Bezirksvertretung Nippes von der Verwaltung. Einstimmig verabschiedete sie einen entsprechenden Antrag von SPD- und CDU-Fraktion. Den Politikern war aufgefallen, dass große Teile des Weges von Unkraut zugewuchert seien.
Vor kurzer Zeit wurden auf der gesamten Länge des Straßenzuges Fahrrad-Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert worden; das war im Ort durchaus umstritten, da es ja schon einen separaten, funktionierenden Radweg gab. Der Bürgerverein Longerich etwa betrachtete das Vorhaben als Ressourcen-Verschwendung.
Viel genutzt
„Nach der Markierung von Radwegen auf dem Straßenbelag muss festgestellt werden, dass diese »Radwege« von Radfahrern nur in einem sehr geringen Maße genutzt werden“, schildern die Fraktionschefs Horst Baumann (SPD) und Christoph Schmitz (CDU). Die große Mehrheit der Radler nutze stattdessen weiter den bisherigen Radweg.
Seitens der Bevölkerung gebe es „ keine Akzeptanz für die Nutzung der neuen Radwege, was nicht nur vor Ort zu beobachten ist, sondern auch in Äußerungen in den Sozialen Medien zum Ausdruck kommt. Die weitere Instandhaltung des alten Radweges ist deshalb dringend erforderlich.“ (bes)