Einwände gegen Autobahnquerung durch Langel
Langel – Bei einer Informationsveranstalten zu Plänen hinsichtlich einer neuen Rheinquerung im Kölner Süden will die Initiative „Langeler Bürger gegen die Brücke durch den Auenwald“ Mitbürger auf mögliche Folgen hinweisen und Protest äußern. Am Montag, 27. Januar, 19 Uhr, sind dazu in der Jakob-Engels-Halle, Hinter der Kirche, Gäste willkommen.
Die Initiative besteht seit Oktober 2019, als sich einige Bürger Langels über die geplante vierspurige Bundesautobahn als Verbindung zwischen der A555 und der A559 kundig gemacht hatten. Eine Variante der noch offenen Trassenführung geht durch den Auenwald unweit des Fußballplatzes. Die Gegner des Brückenbaus fürchten außer der Zerstörung des Naturschutzgebietes eine erhebliche zusätzliche Lärm- und Schadstoffbelastung; Langel wäre dabei der mit Abstand am stärksten betroffene Ort.
Alternative Trassen
Bei der Veranstaltung verweisen die Einlader auf alternative Trassen-Varianten weiter südlich, gegen die sich etwa in Niederkassel und in Urfeld bereits erheblicher Widerstand formiere. In Langel hingegen wüssten die meisten Bewohner bisher offenbar noch kaum, was auf sie zukommen könnte. Ein Mitglied der Initiative ist als ausgeloster Bürger an den Dialogforen beteiligt, zu denen Straßen NRW als Bauherr ausgewählte Personen einlädt.
So sind die Veranstalter hinsichtlich der Planungen auf dem aktuellen Stand. Sie informieren sich zudem in Nachbargemeinden über die dortigen Auseinandersetzungen mit der Planung. Was sie im Austausch mit Politikern, Interessengemeinschaften und Naturschutzverbänden erfahren haben, wollen sie bei der Versammlung in der Jakob-Engels-Halle weitervermitteln und hoffen auf Mitstreiter. (bl)
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