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Gesundheitszentrum für die Region

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Porz – „Wir haben eine solide wirtschaftliche Basis“, sagte Arist Hartjes, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein, den Politikern in der Bezirksvertretung. Der Krankenhausmanager ist seit Februar Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Sigurd Claus. In seiner neuen Funktion stellte sich der 53-Jährige nun den Bezirksvertretern vor. Der Braunschweiger erklärte den Politikern zunächst die veränderten Anforderungen an ein Krankenhaus heutzutage: „Wofür man zuvor tagelang im Krankenhaus war, wird man heutzutage zunehmend ambulant behandelt“, erklärte Hartjes. Mit Blick auf die kommenden zehn bis 15 Jahre müssten erhebliche Investitionen getätigt werden. Etwa in eine nötige Erweiterung der Notaufnahme und in die Informationstechnik des Hauses. „Schon heute ist das IT-Budget in einem siebenstelligen Bereich und das wird noch steigen“, prognostiziert der Diplom-Ökonom, der zuvor unter anderem Alleingeschäftsführer des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg sowie des angeschlossenen Seniorenzentrums, der Logistik-Gesellschaft sowie der medizinischen Versorgungszentren in Konz und Saarburg war. Das Ziel für die nächsten Jahre sei es, das Krankenhaus Porz am Rhein zu einem vernetzten regionalen Gesundheitszentrum weiter zu entwickeln. Es sei ein schwieriger Weg, so Hartjes, aber „wir können die Investitionen aus eigener Tasche finanzieren“. Von einer soliden wirtschaftlichen Basis aus.

Das Porzer Krankenhaus hat rund 420 Betten und gut 1000 Angestellte. Zu den Fachgebieten des Hauses zählen unter anderem die Kinderklinik, die Kardiologie und eine Frauenklinik. 2017 feierte das Krankenhaus Porz am Rhein sein 50-jähriges Bestehen.

www.khporz.de

Arist Hartjes

Arist Hartjes