Ein 49-jähriger Mann soll in seiner Wohnung in Porz Feuer gelegt haben. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchten Mord ein.
Mutmaßliche Brandstiftung in Köln49-Jähriger wegen versuchten Mordes in Porz festgenommen

Nach einer mutmaßlichen brandstiftung wurde ein 49-Jähriger festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. (Symbolbild)
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Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Porz am Sonntagmorgen (29. März) hat die Polizei einen 49 Jahre alten Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, gegen 1.30 Uhr in seiner Erdgeschosswohnung in der Straße „An Sankt Marien“ Feuer gelegt zu haben.
Zum Zeitpunkt des Feuers schliefen die Vermieterin (64) und ihr Lebensgefährte (67) in der Wohnung darüber. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchten Mord ein.
Festnahme nach Verkehrskontrolle in Riehl
Der Mann hätte seine Wohnung bis zum 31. März 2026 räumen müssen. Offenbar gab es Streit zwischen ihm und dem Vermieterpaar, unter anderem wegen Mietrückständen. Ermittlerinnen und Ermittler fanden in der Wohnung Brandbeschleuniger und mutmaßlich selbstgebaute Lunten.
Am Montagabend (30. März) stoppte eine Streifenwagenbesatzung den 49-Jährigen im Stadtteil Riehl, weil er mit seinem Opel Corsa auffällig schnell unterwegs war. Bei der Überprüfung stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass es sich um den mutmaßlichen Brandstifter handelt. Polizistinnen und Polizisten nahmen ihn fest, da Fluchtgefahr bestand.
Am Dienstag (31. März) wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln ein Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. (red)
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