Köln – Nach dem Fund einer weiblichen Leiche an den Bahngleisen in Porz am Mittwochmorgen geht die Polizei nach bisherigen Ermittlungen von einem Unfall oder einem Selbstmord aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, sagte eine Sprecherin. Die Leiche wurde zur Obduktion ins Institut für Rechtsmedizin gebracht.
Ein Zugführer hatte die Tote um 7.10 Uhr kurz hinter der S-Bahn-Haltestelle Porz (Rhein) neben den Gleisen liegen sehen. Wie es heißt, war die 46-Jährige wegen verschiedener Straftaten bei der Polizei bekannt, es soll sich um Kleinkriminalität handeln.
Die Bahnstrecke blieb bis kurz nach neun Uhr gesperrt. Der RE9 und die RB27 hielt während dieser Zeit nicht in Porz (Rhein), die S12 fuhr zwischen Porz-Wahn und Köln-Trimbornstraße ohne Zwischenhalt in beide Richtungen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde für die Dauer der Sperrung eingerichtet. (ts)