Köln-PorzVäter-Band sammelt mit Song über die Schäl Sick Spenden fürs Kinderkrankenhaus

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Die Dad Beatz und Simin Fakhim-Haschemi (u.l.) und Hans Baedorf (o.M.) vom Krankenhaus-Förderverein

Die Dad Beatz und Simin Fakhim-Haschemi (u.l.) und Hans Baedorf (o.M.) vom Krankenhaus-Förderverein

Die vier rockenden Väter aus Niederkassel spenden den Erlös der „Rhingpromenaad“ an die Kinderklinik Porz.

Der Karosserie-Fachbetrieb liegt im Dunkeln, doch so ganz verwaist wie es den Anschein hat, ist das Gelände nicht. Musik ertönt aus einer Garage im hinteren Teil des Geländes. Dort lassen es Bernd Müller an der Gitarre und am Mikro, Lukas Giedrys am Schlagzeug, Torsten Jasinski an der Gitarre und Stephan Münstermann am Bass krachen. Die Garage ist ihr Proberaum. Zusammen sind sie die Dad Beatz.

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Der Name kommt daher, dass sie neben der Musik noch etwas verbindet: Vater sein. Gefunden haben sich die vier über einen gemeinsamen Musiklehrer. Seit 2017 gibt es die Dad Beatz. Sie haben Rock-Klassiker gecovert und alles andere, was gefällt. Auch Auftritte haben sie schon hinter sich. Was bisher fehlte, war ein eigener Song. Den gibt es jetzt.

„Rhingpromenaad“ heißt das Stück und ist eine Liebeserklärung an die Schäl Sick. Und die gibt es nicht nur in Köln, sondern auch weiter im Süden: Sie reicht von Porz über Niederkassel bis nach Bonn. Orte, mit denen die Musiker etwas verbinden. Etwa, weil sie dort aufgewachsen sind, dort leben oder arbeiten. Ihr erster eigener Song sei eigentlich gut von der Hand gegangen, sagt Stephan Münstermann.

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Eines Tages hatte er eine Zeile der Rhingpromenaad zwischen Zündorf und Bonn im Kopf gehabt. „Der Rest hat sich von ganz alleine geschrieben.“ Seine Mitstreiter waren begeistert, steuerten hier und da noch eine Idee bei. Nun ist ihr Baby da. In einer ersten Version abgemischt und über die gängigen Streamingdienste abrufbar.

Die Freude darüber ist bei den Dad Beatz groß, so groß, dass sie sie teilen wollen. So sammeln sie mit dem Song Spenden. Die sollen der Kinderklinik am Porzer Krankenhaus zugute kommen. „Da es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Berichte gab, dass Medikamente und Personal an Kinderkliniken fehlen, war uns schnell klar, wohin das Geld gehen soll“, sagt Münstermann.

Er hat mit dem Förderverein des Porzer Krankenhauses Kontakt aufgenommen. Dessen Vorsitzende Simin Fakhim-Haschemi war von der Idee begeistert. Zusammen mit Hans Baedorf hat sie die Dad Beatz besucht. Unter allen denen, die bis Aschermittwoch etwas gespendet haben, verlosen die Musiker auch noch eine selbstgebaute Gitarre. Wie das geht, kann man auf der Website der „Dads“ nachlesen. (rde) 

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