Handarbeit und hoch hinaus – heißt es für das Porzer Dreigestirn bei der Erstürmung seiner Hofburg und beim Besuch der Feuer- und Rettungswache 7.
Porzer KarnevalDreigestirn bezieht die Hofburg und besucht die Feuerwehr

Mächtig ins Zeug legen müssen sich Prinz Maik I. und Bauer Joel beim Baumstamm-Sägen vor dem Erstürmen ihrer Hofburg, dem Landhaus Zündorf.
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Für Maik Schäfer ist es normalerweise kein Problem, das Landhaus Zündorf zu betreten. Schließlich arbeitet der Gastronom dort. Anders sieht es als Prinz Maik I. aus. Um als seine Tollität die Hofburg betreten zu können, mussten er und seine beiden Mitstreiter im Porzer Dreigestirn, Bauer Joel und Jungfrau Jil, sich erst einmal beweisen. Den dicken Holzblock durchzusägen war schon eine große Herausforderung. Minutenlang versuchten es Prinz und Bauer mit vereinten Kräften. Doch so richtig wollte sich die alte Säge nicht durch das Holz „fressen“. Als die beiden etwa bei der Hälfte angekommen waren, hatten ihre „Gegner“ ein Erbarmen. Dafür bewiesen die drei beim Quiz, dass sie es drauf haben. In welchem Stadtteil der Kölner Zoo liegt konnten sie genau so schnell beantworten, wie die Fragen, wann der 1. FC Köln gegründet wurde, wie der Kellner in einem Brauhaus heißt und welches Bier untergärig ist. Danach musste das Porzer Dreigestirn noch beim Darts seine Treffsicherheit unter Beweis stellen, bis es endlich in die Hofburg einziehen konnte.
Fiel der Einlass dem Trifolium hier anfangs etwas schwer, ging der Einlass in andere Bereiche dafür leichter. Beim Besuch der Feuer- und Rettungswache 7 zum Beispiel. Dort ist neben der Berufsfeuerwehr auch die Löschgruppe Urbach der Freiwilligen Feuerwehr untergebracht. Hier ging es für das Porzer Dreigestirn mit der Drehleiter hoch in die Luft. Aus 30 Metern Höhe hatten Prinz, Bauer und Jungfrau einen ganz besonderen Blick auf „ihren“ Bezirk.
Der Besuch des Porzer Dreigestirns bei der Feuer- und Rettungswache 7 hat bereits eine lange Tradition. Diese wird seit 1994 Jahr für Jahr gepflegt. Der Besuch der närrischen Herrscher unterstreicht die enge Verbundenheit von Karnevalisten, Einsatzkräften und Ehrenamt. Organisiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von Bernd Völlings, der von Sascha Voosen, dem Chef d'Equipe und gleichzeitig Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Urbach, kurzerhand zum „Sitzungspräsidenten der Feuerwehr“ ernannt wurde. Der konnte neben dem Porzer Dreigestirn auch das Dellbrücker Kinderdreigestirn sowie die Räuber Minis begrüßen.
