Schutz für das Ensener Einkaufszentrum

Das Ensener Einkaufszentrum an der Gilgaustraße
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Ensen – Mehrheitlich beschlossen haben die Bezirksvertreter eine Verwaltungsvorlage, die dem Schutz des Veedelszentrums von Ensen dienen soll. Gegen die Stimmen der CDU haben die Fraktionen von SPD und Grünen sowie Elvira Bastian (FDP) den Verwaltungsantrag verabschiedet, der den sperrigen Titel trägt: „Satzung über eine Veränderungssperre für einen Teilbereich der Ortslage in Köln-Porz - Ensen – Arbeitstitel: Kölner Straße/Hauptstraße.“
Die Verwaltung möchte für den Bereich von Kölner Straße und Hauptstraße einen Bebauungsplan aufstellen, der nur bestimmte bauliche Nutzungen zulässt.
Zentraler Versorgungsbereich
Das heißt, die Stadt kann genauer bestimmen, was gebaut und was nicht gebaut werden darf. Hintergrund sind die Pläne des Unternehmens Lidl, den bestehenden Markt an der Kölner Straße zu vergrößern. Eine Erweiterung des Marktes möchte die Stadt „unbedingt“ vermeiden, da ansonsten negative Folgen für die Händler im Stadtteilzentrum des Doppelortes Ensen-Westhoven – vor allem an der Gilgaustraße – zu erwarten sind. Standorte außerhalb der definierten zentralen Versorgungsbereiche würden Kaufkraft aus dem Zentrum abziehen, argumentiert die Verwaltung. Dieser Argumentation sind die Porz-Poller-Bezirkspolitiker von der SPD, den Grünen und der FDP nun gefolgt und haben die geplante Veränderungssperre beschlossen.
