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Viel Platz und Licht zum Großwerden

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Die Kinder schnitten gemeinsam das Band durch – und der Kindergarten war eröffnet.

Ensen-Westhoven – Viele kleine Hände hielten Scheren gezückt, als Pastor Berthold Wolff umringt von Pänz vor dem neuen Kindergarten St. Laurentius stand und zur feierlichen Eröffnung aufrief. Dazu musste ein Band durchschnitten werden, natürlich, und das erledigten die kleinen Mädchen und Jungen mit Feuereifer. Dann durften sie die Kita offiziell in Besitz nehmen. Der Betrieb im Neubau läuft zwar schon seit einem Monat, die Außenspielfläche wurde aber erst just zur Einweihung fertig.

Pastor Wolff, Leitender Pfarrer der katholischen Kirche in Porz, fand lobende Worte für die schöne neue Einrichtung und segnete die hellen, barrierefreien Räume – wobei ein bisschen Weihwasser auch die Kinder traf. Das fanden mache vergnüglich , andere erschreckend. Schließlich haben sicher noch die wenigsten Kindergartenpänz je eine so offizielle Feier miterlebt.

Die neue Kindertagesstätte für insgesamt 60 Mädchen und Jungen ist auf dem Gelände des früheren Pfarrzentrums entstanden. Seit den ersten Überlegungen zum Bau sind etliche Jahre verstrichen und in der Nachbarschaft diverse Kindertagesstätten später geplant und eher fertig geworden. „Es gab viel mit Entscheidungsträgern abzustimmen“, fasst Architekt Richard Michel vom Architekturbüro rix2 zusammen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.

Der attraktive Außenbereich der Anlage

Die neue Einrichtung auf zwei Etagen gewährt den Kindern viel Platz und Licht, seine gute Atmosphäre und schöne Sichtachsen zum bespielbaren Garten und seinem Mittelpunkt, einem Platz mit Feuerstelle. Die Technik ist auf dem neuesten Stand. Das gilt für die Feuerschutzbestimmungen mit schwellenlosen Notausgängen und auch für die Energie- und Sicherheitstechnik. Die Einrichtung ist rundum gut geschützt.

Unter der Leitung von Elke Klein arbeitet in der Kita ein engagiertes Team. Wie sich bei der Feier im Anschluss an die Familienmesse zeigte, sind auch viele Eltern begeistert von der neuen, wohnortnahen Versorgung. Vertreter des Kirchenvorstandes und auch zahlreiche Großeltern hatten Freude am quirligen Treiben beim Eröffnungsfest.

Pfadfinder in zünftiger Kluft und Messdiener zeigten den Kleinen schon mal, welchen Gruppierungen sie sich einmal anschließen könnten, wenn sie dafür erst alt genug sind. Nachdem die Kinder mit einer neuen Einrichtung versorgt sind, besteht in der Gemeinde weiterer Platzbedarf.

Kinder, Messdienerinnen und Pfadfinder mit Pastor Berthold Wolff

Seit das Pfarrzentrum nicht mehr existiert, sind diverse Gruppen innerhalb der Gemeinde ohne festen gemeinsamen Treffpunkt. Das zu ändern ist nach den Worten von Diakon Matthias Gill , der die Feier mit vorbereitet hatte, eines der nächsten Projekte.

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