VielvölkerkrippeZeichen der Hoffnung in Kölner Hochhaussiedlung

Die Vielvölkerkrippe 2021 in Finkenberg
Copyright: Denzer
Köln-Finkenberg – Eine erleuchtete Hochhauskulisse von Finkenberg. Ein paar bunte Häuser auf tristem Asphalt. Kinder aus aller Welt bestaunen von den Balkonen der Hochhaussiedlung in Porz, was unten passiert. Mittendrin – leuchtet ein Stern – darunter ein Stall und im Stroh ein Kind. Die Idee: Das, was in der Krippe geschieht, soll Licht in die Welt und Hoffnung den Menschen bringen.
Seit vierzig Jahren wird die Tradition in der evangelischen Hoffnungskirche mittlerweile gepflegt. Zu Beginn hatte die Gemeinde ihre Mitglieder aufgefordert, aus ihren – möglichst exotischen – Urlauben Figuren mitzubringen, die dann auf der Krippe aufgestellt wurden.
Einen „Hoffnungsgeschichte“ für den Stadtteil
Mittendrin im Viertel steht auch in diesem Jahr die „Vielvölkerkrippe“ in der Finkenberger Kirche. Und mit der Krippe wird ein Bogen gespannt: von der Vergangenheit zur Gegenwart und weiter zur Zukunft. Die Krippe soll die Geschichte des Glaubens, die Geschichte des Lebens oder die Geschichte der Welt erzählen. „Die ,Vielvölkerkrippe“ erzählt 2021 wie 2020 eine Hoffnungsgeschichte, malt Bilder vom gestern, heute und morgen – schenkt uns Perspektiven für unsere Augenblicke“, schreibt Beate Bowien auf dem Blog zur Entstehung der Krippe im Internet.
„Die Ereignisse wie der Vulkanausbruch auf La Palma, die verheerenden Waldbrände in Kalifornien und anderswo, die furchtbare Flutkatastrophe an Ahr, Erft und anderen Flüssen in Deutschland und nicht zuletzt die Auswirkungen der Covid 19 Pandemie haben uns deutlich gemacht, dass in uns eine Sehnsucht Frieden sucht, eine Sehnsucht neue Hoffnung sucht, eine Sehnsucht vertrauensvolle Augenblicke sucht“, so Bowien.

Die Krippe in der Hochhaussiedlung
Copyright: Denzer
Inspiriert vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser leuchten und glitzern die Farben, werden Ecken und Kanten rund und verspielt. Die Krippe solle ein Zeichen der Hoffnung sein. In der wandern die „Vielvölker“ aus Finkenberg in diesem Jahr an der Krippe vorbei. Sie sollen hoffnungsfroh in die Zukunft blicken.
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Besichtigen kann man die Krippe nach den Gottesdiensten in der Hoffnungskirche, Theodor-Heuss-Str. 1, oder nach Absprache mit Beate Bowien-Jansen unter der Rufnummer 0163 19 88 196 . Gottesdienste finden immer sonntags um 11 Uhr statt und am Silvesterabend um 17 Uhr statt.
Mehr Informationen, auch zur Geschichte der Initiative, sind online erhältlich.

