Nachdem das Odysseum geschlossen wurde, finden nun interaktive Ausstellungen in den MMC-Studios in Ossendorf statt.
„Bubble Planet“ ab MaiEin Riesen-Bällebad statt Kino-Hits im Kölner Coloneum

Das schreit nach Selfies: Das Bällebad ist eines von zwölf Stationen in der Ausstellung „Bubble Planet“.
Copyright: Bubble Planet
„Bubble Planet“ ist die erste Ausstellung, die im Coloneum in Ossendorf stattfinden wird. Nachdem das Odysseum in Kalk schließen musste, ist ein großes MMC-Studio nun der neue Veranstaltungsort für „Erlebnisausstellungen“, wie der Veranstalter Explorado vor kurzem bekannt gab (wir berichteten). Die Schau wird am 9. Mai eröffnet und bleibt bis Anfang November.
„Bubble Planet“ soll ein „Erlebnismuseum für alle Sinne“ sein, so Explorado. Die Ausstellung besteht aus zwölf Bereichen – etwa einem riesigen Bällebad, einem Kaleidoskop und einem Ballon-Simulator, allesamt vor allem Gelegenheiten für Selfies und Instagram-Posts. Die Schau hatte internationale Stationen unter anderem in Los Angeles, London und Paris. Köln ist nach Berlin die zweite Station in Deutschland.
Veranstalter hatte „Jurassic World“ und „Marvel“ nach Köln geholt
Das Angebot sei für alle Generationen geeignet, so die Veranstalter. Die Eintrittspreise beginnen für Kinder bei 15,50 Euro, Erwachsene zahlen ab 19,50 Euro. In Berlin seien noch vor der Eröffnung 40.000 Tickets verkauft worden und die Ausstellung ging in die Verlängerung.
Explorado-Geschäftsführer Andreas Waschk sagt, man freue sich, im Coloneum nun die „Erfolgsgeschichte der Blockbuster-Ausstellungen“ zusetzen. Allerdings hatten die Ausstellungen im Odysseum einen gänzlich anderen Hintergrund: Es waren lizensierte Schauen zu Kinohits wie „Jurassic World“, „Marvel“ und „Harry Potter“.
Das Odysseum, ursprünglich ein Erlebnis- und Wissenschaftsmuseum für Kinder, war in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Zuletzt brachten die großen Ausstellungen noch Geld in die Kasse, bevor es 2024 endgültig geschlossen wurde. Nun wird der Komplex zu einer Schule umgebaut.

