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BDI-Hochhaus in KölnDie geschwungene Form bleibt

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Die geschwungene Form des Gebäudes am Rheinufer soll erhalten bleiben.

Köln – Der Umbau des Hochhauses am Gustav-Heinemann-Ufer 84–88 in Bayenthal ist so weit vorangeschritten, dass von dem geschwungenen Bau derzeit nur noch die Silhouette zu erkennen ist. Der ehemalige Bürokomplex des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) wird seit Mai 2013 in ein Wohnhaus umgewandelt.

Das 14 Etagen hohe Gebäude wurde entkernt und die charakteristische Fassade mit ihren dunklen, getönten Fenstern entfernt. Das ehemalige BDI-Haus in direkter Nachbarschaft des Bürokomplexes Cologne Oval Offices (rechts im Bild) erhält nach Plänen des Kölner Architektenbüros JSWD eine komplett neue helle Fassade mit großen Balkonen. Die geschwungene Form des Gebäudes soll erhalten bleiben. Auch das umliegende Gelände wird von den Investoren ABG Unternehmensgruppe und Nixdorf Vermögensverwaltung nach Plänen des Kölner Büros Astoc bebaut.

300 neue Wohnungen für alle Preisklassen

In Richtung Rheinufer sollen drei Neubauten entstehen, in denen Mietwohnungen und Büroflächen untergebracht werden. In drei weiteren neuen Gebäuden auf der Rückseite sind – wie auch im Hochhaus – ausschließlich Eigentumswohnungen vorgesehen.

Insgesamt werden auf dem Areal mit dem Namen „Flow“ etwa 300 Wohnungen entstehen, deren Größen zwischen 63 Quadratmetern und 240 Quadratmetern für ein Penthouse mit Rheinblick variieren. Das Wohn- und Büro-Areal soll im vierten Quartal 2015 fertiggestellt werden.