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Betreiber kommt aus Sülz
Godorf bekommt wieder einen Edeka-Markt – Eröffnung im März

Lesezeit 2 Minuten
Ein Mann trägt eine Edeka-Tüte.

Der neue Edeka in Köln-Godorf soll Mitte März eröffnet werden.

Godorf bekommt wieder einen Edeka-Markt. Familie Romano wird das Geschäft mit betreiben – sie führt auch den Edeka-Markt in Sülz. Die Eröffnung ist für den 16. März geplant.

Als eine „Feinkost-Oase“ in Sülz beschreibt Rai Romano seinen Edeka-Markt, den er dort vor 18 Jahren eröffnete. Jetzt soll die Erfolgsgeschichte mit der nächsten Generation im Kölner Süden fortgeschrieben werden. Am 16. März eröffnet mit Sohn und Betreiber Tassilo ein zweiter Edeka-Familienbetrieb der Romanos. Und zwar genau dort, wo der einstige Supermarkt, der Edeka Schölver, 2017 schließen musste.

Köln: Neuer Godorfer Edeka eröffnet auf 1700 Quadratmeter Fläche mit Bäcker

Der Markt war so veraltet, dass eine Sanierung nicht möglich war. Top-modern, in edlem anthrazit und grau wurde auf dem Grundstück der Shell mit Bauherr Edeka binnen knapp einem Jahr ein neuer Markt hochgezogen. 1700 Quadratmeter Vollsortiment-Fläche und ein Bäcker mit 220 Quadratmetern Verkaufsareal sollen demnächst nicht nur die Godorfer mit frischer Vielfalt versorgen.

„Das Hauptsortiment ist gut und erschwinglich. Unser Augenmerk ist die Frische, wir wollen aber nicht nur die normale Ware anbieten, sondern auch vieles im Premium-Bereich“, sagt Rai Romano, der gerade alle Hände voll zu tun hat. Derzeit steht noch der Bauzaun, während im Inneren die Regale und Kühlregale aufgebaut werden. Fotovoltaik auf dem Dach wird den benötigten Strom für die Kühlgeräte liefern. „Alles ist auf dem neuesten Stand“, so Romano. Anfang März wird angefangen, die Ware in die Regale einzuräumen.

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Metzger soll regionales Fleisch anbieten, Sortiment im Edeka wird „italienisch angehaucht“

Neben regionalen Produkten, derzeit laufen Gespräche mit einem Rodenkirchener Metzger, werden hochwertige Fleischsorten aus Übersee im Angebot sein. Eine weitere Leidenschaft der Italiener ist der Wein. Die Romanos wollen aber besonders die Weinlandschaft aus Deutschland aufbauen. Der „italienisch angehauchte Supermarkt“, wie es der Betreiber an der Berrenrather Straße nennt, wird mediterrane Lebensmittel, auch aus Polen und der Türkei anbieten. Derzeit sind die Romanos dabei, ein 40 bis 50-köpfiges Team zusammenzustellen.

Ungefähr die Hälfte freut sich bereits auf den Start im Frühling. „Nette Obst- oder Fleischverkäufer, die Spaß daran haben, gute Produkte zu verkaufen, können sich aber gerne melden.“ Der Anbieter eines Vollsortiments wurde in Godorf von den Anwohnern schmerzlich vermisst.

Der Ort hat eine Discounterfiliale und die Metro, die nicht jedem zum Einkauf offen steht. Die Romanos bauen auf die Lage in unmittelbarer Autobahnnähe, neben einem dänischen Möbelhaus und diversen anderen Einkaufsmöglichkeiten. Neu sind insgesamt drei Zufahrten und zwei Ausfahrtmöglichkeiten, die eine gute Anbindung in alle Richtungen, sprich Hahnwald, Godorf, Immendorf und Rondorf ermöglichen werden.