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Mönchhof in SürthErfolgreicher Kampf um Bäume

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Die Kopflinde musste für die Neubauten nicht gefällt werden.

Sürth – Vor drei Jahren kämpften Bürger zusammen mit Vertretern der Bezirkspolitik für den Erhalt der historischen Kopflindenallee an der Bahnhofstraße. Um die Zufahrt ins Neubaugebiet Mönchhof zu ermöglichen, sollten zunächst drei Bäume abgesägt werden. Aufgrund der Proteste konnten zumindest zwei erhalten werden. Gemeinsam mit dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik hatten der Investor, die Portalis Quartier GmbH, und der Wohnungsanbieter Vivawest GmbH umgeplant.

Schmale Zufahrten

Jetzt ist das Neubauprojekt Mönchhof abgeschlossen, teilt die Vivawest GmbH mit. Weil die Einfahrt wegen der Umplanungen schmaler als geplant worden sei, müssten die Verkehrsteilnehmer besonders viel Rücksicht nehmen, sagt Marie Mense von Vivawest Wohnen. Ansonsten gebe es keine Behinderungen wegen der Bäume.

An der Bahnhofstraße, Ecke Jean-Kübbeler-Straße, sind inzwischen insgesamt 86 barrierearme Mietwohnungen in sieben Flachdach-Gebäudekomplexen entstanden. Pro Wohnung ist ein Pkw-Stellplatz in der Tiefgarage reserviert. Derzeit werden die Außenanlagen und Grünbereiche angelegt.

Ein großer Teil der Zwei- bis Fünfraumwohnungen sei bereits vermietet, nur noch neun der 86 Mietobjekte seien zu haben, heißt es bei Vivawest.

Im Stil alter Fischerhäuser

Zu den Objekten zählen auch 14 Maisonettewohnungen mit separaten Eingängen, eigenem Keller und direktem Zugang zur Tiefgarage. Sie haben den Charakter eines Reihenhauses. Bereits im vergangenen Jahr hat die Bauträgergesellschaft „Portalis Quartier“ im rückwärtigen Mönchhof-Areal insgesamt 16 Giebelhäuser im Stil traditioneller Fischerhäuser fertiggestellt. Das Wohngebiet, das zwischen der Bahnhofstraße, der Kölnstraße, dem Seniorenweg und dem historischen Gutshof Mönchhof liegt, bildet ein eigenständiges städtebauliches Ensemble innerhalb der Stadtlage in Sürth.

www.vivawest.de