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Karneval 2024Das sind die schönsten Bilder vom Veedelszug in Rodenkirchen

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Rodenkirchener Zug

Das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen. Prinz Tim I., Bauer Marco und ihre Lieblichkeit, Jungfrau Franzi, grüßen vom letzten Wagen.

80.000 Zuschauer wollten den Rodenkirchener Zug sehen, der knallbunt und mit zahlreichen Akteuren aus dem Veedel auftrumpfen konnte. 

Das Veedel feiert einen der größten Karnevalszüge im Kölner Süden mit rund 1200 Teilnehmern in 25 Gruppen, davon sechs Musikgruppen. „Du hast die Teller gut leer gegessen“, begrüßte Hubert Koch über der Bäckerei Hütten den Zugleiter Simon Schwieren um 15.30 Uhr bei stabilem Wetter. Mit leichter Verspätung hatte sich der Rodenkirchener Zug in Bewegung gesetzt. 

Schwieren hatte nicht nur das Sessionsmotto auf seinem Wagen. Sein Gesamtmotto lautet: #KarnevalistVeedelsDNA. Der Zug wird von der IG Rodenkirchener Karneval organisiert mit dem ausschließlichen Zweck, diesen Zoch zu ermöglichen. Kamelle, Strüßjer und Pralinen wurden geworfen, was das Zeug hält. Mit viel Fantasie hatten sich die Gruppen von der Grüngürtelstraße auf den Weg ins „Epizentrum“ am Sommershof aufgemacht.

Die Schwimmbotze waren mit gleich drei schwarz-goldenen Festwagen unterwegs. „Zum 25-Jährigen lassen wir es richtig krachen“, sagt ein Schwimmbotz. Mit Schwimmen hat der Verein nichts zu tun. „Wir sind Fußballer.“ Ganz in Silber waren „Äitsch & Äitsch“, ehemalige Gymnasiasten, in diesem Jahr als Stäänefleejer unterwegs. Die Grüngürtelschule, die Emanuel-Schule waren dabei, außerdem zahlreiche Vereine und KGs aus dem Veedel, wie die Pumps op Jöck, der Kanu Club Grün-Gelb, Büttche Bunt, Marienburger SC, die Rodenkirchener Traumpänz, die Jecke Stöpsel, die Fründe von 95, die Pänz us Roki und die die KGs Kapelle Jonge, Friedachsjeck, die Knobelbröder und die KG Köln-Rodenkirchen.

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Und dann kam das Schönste, was Rodenkirchen zu bieten hat, am Kreisel an: Das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen. Prinz Tim I., Bauer Marco und die Jungfrau Franzi, präsentierten sich mit Stolz und bei bester Gesundheit.

Getrübt wurde der Zug auch aus polizeilicher Sicht nicht. Nur ein Jeck musste dazu bewegt werden, das Gerüst vor dem Bezirksrathaus wieder zu verlassen. Wegen der besseren Übersicht war er hinaufgeklettert.  Insgesamt säumten 80.000 Jecke den Zugweg.

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