Abo

„Es ist natürlich einsam“Adrien Brody über seine Isolation für eine Broadway-Rolle

2 min
Adrien Brody

Adrien Brody ist auf dem Broadway zu sehen. (Archivbild)

Fünf Monate Isolation im Hotel: Adrien Brody bereitet sich extrem auf sein Broadway-Debüt als Todeskandidat vor.

Für sein Broadway-Debüt hat sich zweifache Oscar-Preisträger Adrien Brody (53) fünf Monate in einem Hotelzimmer isoliert. Er will sich so in die Rolle eines zum Tode Verurteilten hineinversetzen. In dem Stück „The Fear of 13“ spielt er den Amerikaner Nick Yarris, der über zwei Jahrzehnte unschuldig im Todestrakt saß.

„Es ist natürlich einsam“, erklärte der Darsteller gegenüber dem „Interview Magazine“ aus den USA. „Aber ich spiele einen Mann, der noch viel tiefer in dieser Isolation lebte. Was ich erlebe, kratzt nur an der Oberfläche.“ Brody ergänzte, dass der Verzicht auf gewisse Annehmlichkeiten und Freiheiten für solche Rollen erforderlich sei.

Radikale Vorbereitung für „Der Pianist“

Eine noch radikalere Vorbereitung, so der Schauspieler, habe er für seine Darstellung des jüdischen Musikers Wladyslaw Szpilman in Roman Polanskis Holocaust-Drama „Der Pianist“ durchlebt. Seinerzeit habe er sein Haus verlassen, auf sein Telefon verzichtet, das Klavierspielen erlernt und eine Hungerdiät eingehalten.

Da er damals keine eigene Familie besaß, seien ihm solche Methoden möglich gewesen. Er räumte jedoch ein, dass dies für seine persönlichen Beziehungen nicht einfach gewesen sei, wie er erklärte.

Auszeichnung und privates Umfeld

Für seine Leistung in „Der Pianist“ erhielt Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Der Schauspieler lebt mittlerweile seit Jahren in einer Partnerschaft mit der britischen Modeschöpferin Georgina Chapman (50). Aus ihrer vorherigen Ehe mit dem Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hat sie zwei Kinder. Chapman trennte sich von Weinstein, als im Jahr 2017 Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen ihn publik wurden.

Das Bühnenstück „The Fear of 13“ wird nach einer erfolgreichen Aufführungsserie in London nun bis Mitte Juli in New York gezeigt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.