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Horror oder Komödie? „Cocaine Bear“ – Trailer zu skurrilem Film um Bär auf Drogen geht viral

Im April läuft der Film „Cocaine Bear“ an. (Symbolbild eines Braunbären)

Im April läuft der Film „Cocaine Bear“ an. (Symbolbild eines Braunbären)

Der Film „Cocaine Bear“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Auf Twitter erreichte der Trailer innerhalb weniger Stunden mehr als 7,5 Millionen Aufrufe.

Ein Bär in freier Wildbahn auf Drogen – diese Geschichte klingt wenig glaubhaft, hat sich aber 1985 tatsächlich im Norden des US-Bundesstaats Georgia abgespielt. Das Kokain wurde damals aus dem Flugzeug eines Drogenschmugglers abgeworfen, da die Maschine zu schwer beladen war. Ein Schwarzbär fand einen Seesack voller Drogen und fraß diese. Der Bär wurde drei Monate später neben 40 geöffneten Plastikbehältern mit Kokain gefunden. Ein Mediziner sagte, der Magen des Tieres „war buchstäblich bis zum Rand mit Kokain gefüllt“.

Der Pilot Andrew Thornton, ein ehemaliger Anwalt und Drogenpolizist, war als Schmuggler unterwegs und sprang ebenfalls aus der Maschine. Er starb bei dem Absturz. Seine Leiche wurde noch vor der des Bären gefunden.

„Cocaine Bear“: Trailer zu Universal-Film hunderttausendfach angeschaut

Dieser „Stoff“ scheint perfekt als Grundlage eines Films. In der Tat war das Aufsehen groß, als 2019 bekannt wurde, dass die bekannten US-Filmemacher Phil Lord und Christopher Miller das von der wahren Geschichte inspirierte Projekt produzieren wollen. 2021 fanden dann die Dreharbeiten statt, und 2023 soll der Film endlich in die Kinos kommen.

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Film-Fans können jedoch schon jetzt auf den Geschmack an der irren Geschichte kommen, denn vor kurzem hat Universal den Trailer zu dem Thriller veröffentlicht. Er wurde innerhalb der ersten Stunden bereits von Hunderttausenden angeklickt. Auf Twitter erreichte der Trailer innerhalb weniger Stunden mehr als 7,5 Millionen Aufrufe.

Der abgedrehte Titel „Cocaine Bear“ spiegelt sich auch in der Handlung wider: Als sich die Nachricht vom Absturz des Flugzeugs verbreitet, machen sich verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Absichten in die Wälder auf. Die einen wollen die Drogen sicherstellen, die anderen ihr Gut zurückholen. Es kommt zu unheilvollen – und sehr komischen – Begegnungen. Man sieht, wie der Bär sich kiloweise das Koks in den Rachen schiebt und anschließend komplett durchdreht. 

„Cocaine Bear“ zieht mordend durch die Wälder

Das Tier zieht anschließend mordend durch die Wälder, ausgestattet mit übernatürlichen Kräften. Sogar der Sprung in einen fahrenden Krankenwagen gelingt ihm. Arglose Wanderer erfreuen sich an dem wenig scheuen Tier, allerdings nur kurz. Zu sehen sind abgetrennte Gliedmaßen und Schockeffekte. Unklar ist, ob es sich bei dem Film, bei dem Elizabeth Banks („3 Engel für Charlie“) Regie führte, um einen Horrorstreifen oder doch eher eine Komödie handelt. Klar ist nur: Der Film, besetzt mit Stars wie dem 2022 gestorbenen Ray Liotta sowie Keri Russell, Alden Ehrenreich und O’Shea Jackson, hat gute Aussichten, auch den Kinokassen ein Erfolg zu werden.

Auch einen eigenen Twitter-Kanal hat der Film über den Drogen-Bären inzwischen. Der echte Bär wurde übrigens 1985 ausgestopft und ist in einem Einkaufszentrum in Lexington ausgestellt, Kentucky, wo ihm seine Besitzer den Spitznamen Pablo Eskobear gaben. (cme)