Die aufwendig produzierte Dokumentation „Melania“ über die Ehefrau von Donald Trump kommt gar nicht gut an.
Kinos bleiben leerDoku über Melania Trump droht zu floppen – Kritiker sind sich einig

Die Doku über First Lady Melania Trump findet wenig Anklang.
Copyright: Matt Rourke/AP/dpa
Der 75-Millionen-Dollar-Dokumentarfilm „Melania“ über Melania Trump steuert auf ein Fiasko zu, denn das Interesse ist kaum vorhanden. Der von Amazon aufwendig produzierte Kinofilm über die Ehefrau von Donald Trump sorgt aber seit der Veröffentlichung Ende Januar 2026 für reichlich Diskussionen in den Medien.
Die Doku soll ihr Leben, ihre Rolle im Weißen Haus und ihren Einfluss auf die Trump-Administration beleuchten und wird als Versuch gesehen, ihr Image aufzupolieren. In dem von der 55-Jährigen selbst produzierten Werk wird ein Zeitraum von 20 Tagen rund um den Wahlkampf 2024 und die zweite Amtseinführung ihres Mannes im Januar 2025 beleuchtet.
„Melania“ von Melania Trump kommt in die Kinos
Noch vor dem offiziellen Kinostart fand im Weißen Haus eine exklusive Vorführung für etwa 70 handverlesene Gäste statt. Für Aufsehen sorgte die Gästeliste, auf der hochkarätige Persönlichkeiten wie Apple-CEO Tim Cook, Amazon-Chef Andy Jassy, Königin Rania von Jordanien und Boxlegende Mike Tyson standen.
Der Film ist aber bei weitem kein Kassenschlager. Die Nachfrage nach „Melania“ ist katastrophal niedrig, was den Film zu einem potenziellen Mega-Flop macht. In einem Londoner Kino wurden nur drei Tickets verkauft, berichten verschiedene britische Medien. Auch in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Australien, blieben die Kinosäle leer.
„Melania“ mit katastrophaler Nachfrage
Was genau Melania Trumps Anliegen war, diese Doku zuzulassen, bleibt offen. Eine ordentliche Summe bekommt die First Lady in jedem Fall. Durch eine sympathische Darstellung könnte der Film der Trump-Familie in der oft politisch andersdenkenden Unterhaltungsbranche zu mehr Ansehen verhelfen.
Allerdings berichten Quellen von chaotischen Dreharbeiten mit langen Stunden und Desorganisation. Insider beschreiben dies als „nicht leicht verdientes Geld“. Die meisten Filmkritiker bemängeln fehlende kritische Distanz sowie eine zu einseitige und geschönte Darstellung.
Melania Trump zog in den 1990er Jahren aus ihrer Heimat in die US-Metropole New York, wo sie als Model arbeitete und Donald Trump kennenlernte. Die amerikanische First Lady wurde als Melanija Knavs am 26. April 1970 in Sevnica, einer 5000-Einwohner-Stadt 65 Kilometer östlich der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, geboren und ist dort aufgewachsen. Seit Jahrzehnten soll sie ihre alte Heimat nicht mehr besucht haben. (mbr)

