Ein Dokumentarfilm über Melania Trump ist bei Prime Video sehr gefragt. Die Bewertungen des Publikums fallen jedoch äußerst negativ aus.
Spott für Melania-DokuTrotz Kinoerfolg erhält der Film miserable Bewertungen

Melania Trump, aufgenommen im April 2026 im Weißen Haus. (Archivbild)
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Seit beinahe sechs Wochen kann die Dokumentation mit dem Titel „Melania“ über den Amazon-Dienst Prime Video abgerufen werden. Genaue Zuschauerzahlen für Deutschland werden von Prime Video auf Anfrage nicht mitgeteilt, weshalb die genaue Reichweite unbekannt bleibt. Allerdings rangiert die Produktion nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auf dem fünften Platz innerhalb der Rubrik „Dokumentation“ des Anbieters.
Inhaltlich beleuchtet der Film einen Zeitraum von 20 Tagen, der der Inauguration des Präsidenten 2025 vorausging. Er zeigt Melania Trump während der Organisation der Feierlichkeiten und bei den Vorbereitungen für den erneuten Umzug ihrer Familie nach Washington. Von Amazon heißt es, der Film gewähre „einen seltenen Einblick in die persönlichen und beruflichen Herausforderungen der Vorbereitung auf ihr Amt als First Lady“.
Kinoerfolg und prominente Beteiligung bei der Produktion
Die Veröffentlichung auf der Streaming-Plattform am 9. März wurde von einem Kinostart am 30. Januar eingeleitet, bei dem global Einnahmen von circa 16,6 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 14 Millionen Euro) erzielt wurden. Dies wurde von Amazon MGM Studios als der „erfolgreichsten Kinostart eines Dokumentarfilms der letzten zehn Jahre“ beschrieben, mit der Einschränkung, dass Musik- und Konzertfilme nicht berücksichtigt wurden.
Bei der Uraufführung in Washington am 29. Januar war Präsident Donald Trump (79) zugegen, um seine Gattin Melania (55) zu unterstützen. Die Regie übernahm Brett Ratner, welcher die Produktion zusammen mit Fernando Sulichin, Marc Beckman und auch Melania Trump verantwortete.
Melania Trump wurde von Amazon mit den Worten zitiert: „Zum ersten Mal ist ein weltweites Publikum eingeladen, dieses entscheidende Kapitel mitzuerleben – einen privaten, unverfälschten Blick auf meinen Weg zur First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika, auf dem ich Familie, Beruf und Wohltätigkeit unter einen Hut bringe“.
Hohn und katastrophale Bewertungen durch Nutzer
Allerdings rief die Produktion auch Hohn und ablehnende Kommentare hervor. In der Filmdatenbank IMDb (Internet Movie Database), die ebenfalls zu Amazon gehört, wurde der Dokumentarfilm von den Usern mit nur 1,6 von 10 erreichbaren Punkten bewertet. Im Gegensatz dazu erreicht das Werk „Ein Nobody gegen Putin“, das dieses Jahr den Oscar als bester Dokumentarfilm erhielt, einen Wert von 7,4.
Der Film wurde überdies bei der Verleihung der Oscars zum Ziel eines Scherzes. Der Moderator Jimmy Kimmel, welcher die Auszeichnungen für Dokumentarfilme überreichte, bemerkte, dass die Herstellung solcher Werke häufig mit erheblichen persönlichen Gefahren verbunden sei, da sie Missstände enthüllen. Anschließend folgte eine Spitze gegen die Dokumentation über Melania: „Es gibt auch Dokumentarfilme, in denen man durch das Weiße Haus läuft und Schuhe anprobiert.“ (red)
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