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Kerr-Preis für Paulina AlpenAuszeichnung für ihre Rolle in „Die Welt im Rücken“

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63. Theatertreffen der Berliner Festspiele

Beim Theatertreffen setzt sich Schauspielerin Paulina Alpen mit «Die Welt im Rücken» durch und erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. (Archivbild)

Beim Theatertreffen wurde Paulina Alpen für ihre Rolle in „Die Welt im Rücken“ mit dem Alfred-Kerr-Preis geehrt.

Der diesjährige Alfred-Kerr-Darstellerpreis geht an die Darstellerin Paulina Alpen. Zum Ende des Theatertreffens wurde ihr die mit 5.000 Euro dotierte Ehrung für ihre Darbietung in der Produktion „Die Welt im Rücken“ des Schauspiel Stuttgart zuteil. Dies gaben die Organisatoren bekannt.

Die Produktion unter der Leitung von Lucia Bihler zählt zu den zehn herausragendsten Aufführungen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), welche ein Gremium jedes Jahr für das Theatertreffen selektiert. Das Stück adaptiert den Roman von Thomas Melle, der darin seine Erfahrungen mit einer bipolaren Störung (manisch-depressive Erkrankung) thematisiert. In der Aufführung wird die Figur Melle von der 33-jährigen Preisträgerin Alpen gespielt.

Entscheidung von Juror Matthias Brandt

Die Entscheidung über die Preisvergabe traf dieses Mal der Darsteller Matthias Brandt („Polizeiruf 110“, „Roter Himmel“) in seiner Funktion als einziger Juror. Er wählte Paulina Alpen aus.

Zur Begründung seiner Wahl führte Brandt an, Alpen gestalte die Rolle „mit einer erstaunlichen Genauigkeit im Wechsel von Anspannung und Kontrollverlust und gleichzeitig mit einer Offenheit, dass man sich ihr kaum entziehen kann“.

Berlin-Premiere des Films «Miroirs No. 3»

Schauspieler Matthias Brandt kürt Paulina Alpen zur Gewinnerin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises. (Archivbild)

Ehrung im Gedenken an Alfred Kerr

Etabliert wurde der Alfred-Kerr-Darstellerpreis im Jahr 1991; er ist dem Andenken des Schriftstellers, Theaterkritikers und Journalisten Alfred Kerr (1867-1948) gewidmet. Die Preisträgerin des Vorjahres war Carmen Steinert, die für ihre schauspielerische Darbietung in „Blutbuch“ geehrt wurde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.