ProSiebenProvokation mit Frisur: Pocher wird bei „Promi-Darts-WM“ ausgebuht – Amira sauer

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Der Profispieler Peter Wright und die Moderatoren Amira und Oliver Pocher (v.l.n.r.) bei der ProSieben Promi-Darts-WM

Der Profispieler Peter Wright und die Moderatoren Amira und Oliver Pocher (v.l.n.r.) bei der ProSieben Promi-Darts-WM

ProSieben hat nach zwei Jahren wieder die „Promi-Darts-WM“ veranstaltet. Das schrille Outfit von Oliver Pocher löste viele Reaktionen aus.  

Am Samstagabend lief bei ProSieben die „Promi-Darts-WM“ – mit durchwachsenem Quotenerfolg. Die meisten Zuschauer hatte laut DWDL die ZDF-Krimireihe „Wilsberg“, die über sieben Millionen erreichte. Von den Shows erhielt „Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell“ mit Kai Pflaume den meisten Zuspruch mit 5,24 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Bei den Privatsendern lag RTL mit „Denn sie wissen nicht, was passiert“ vorn, die „Promi-Darts-WM“ bei ProSieben wurde „nur“ von 1,31 Millionen Menschen verfolgt. Allerdings kann ProSieben die Sendung dennoch als Erfolg werten, denn in der relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam man auf einen Marktanteil von 13,1 Prozent.

Im Finale der Show, die nach zwei Jahren Pause wieder stattfand, traten Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz, von ProSieben auf „Der Dartmunder“ getauft, und der dreifache Darts-Weltmeister Michael van Gerwen gegen Bülent Ceylan und Profi Gerwyn Price an. Großkreutz und van Gerwen behielten die Oberhand.

Oliver Pocher (l.) und Peter Wright

Oliver Pocher (l.) und Peter Wright

Bei der Stimmung hatten sich die 1.500 Zuschauer offenbar von der Atmosphäre der echten Darts-WM inspirieren lassen, die erst kürzlich im „Ally Pally“ (Alexandra Palace“) in London stattgefunden hatte. Der Niederländer van Gerwen war in diesem Jahr zweiter geworden und hatte sich im Finale Michael Smith geschlagen geben müssen. Viel Gegröhle und Plakate waren auch im Düsseldorfer Maritim-Hotel am Flughafen zu hören und zu sehen.

Zuschauer sind nicht überzeugt von Oliver Pochers Frisur bei „Promi-Darts-WM“

Der Stimmung von Oliver Pocher und seiner Frau Amira war das allerdings eher abträglich. Der Moderator hatte sich eine Irokesen-Frisur in Schwarz-Rot-Gold stylen lassen. Als Krönung gab es einen Seepferdchen-Sticker am Kopf. Ganz offensichtlich wollte Pocher als Double von Kult-Dartspieler Peter Wright, auch „Snakebite“ genannt, auflaufen. Wright trat mit Amira Pocher an, während der 44-Jährige selber ein Mixed-Doppel mit Fallon Sherrock bildete. Die Engländerin konnte als bislang einzige Frau Spiele bei einer Weltmeisterschaft des Profiverbandes Professional Darts Corporation (PDC) gewinnen.

Pochers schillernder Look wurde von den Zuschauern als Provokation in Richtung Wright und dessen Schlangen-Markenzeichen gewertet, es gab durchgängig Buh-Rufe. „Ich habe versucht, zumindest optisch einen Glanzpunkt zu setzen. Ich werde mit Leistung überzeugen“, hatte Pocher erklärt. Das gelang ihm aber nicht wirklich – er wurde ausgerechnet von seiner Frau und Wright aus dem Turnier geworfen.

Amira Pocher verteidigte ihren Mann mehrfach gegen das Publikum und sagte, Oliver sei „angeschlagen“ und „krank“ gewesen. Sie fand das Verhalten der Zuschauer einfach nur „uncool“. Pocher selber nahm sein Ausscheiden sportlich und meldete sich zwischenzeitlich auf Instagram mit dem Statement, das Turnier sei „lustig und sehr schön“ gewesen. (cme)

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