Die Studenten-Oscars werden dieses Jahr nicht in Hollywood, sondern in Toronto verliehen. Auch deutsche Talente hoffen.
Von Hollywood nach TorontoDie Studenten-Oscars werden erstmals in Kanada verliehen

Die Studenten-Oscars werden in diesem Jahr beim Filmfestival in Toronto vergeben. (Archivbild)
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Die Vergabe der Studenten-Oscars findet dieses Jahr in Kanada statt. Im Zuge des International Film Festivals (TIFF) in Toronto wird die 53. Zeremonie der Student Academy Awards am 14. September ausgerichtet, wie die Organisatoren mitteilten. Wer die Preise erhält, wird im August bekannt gegeben.
Normalerweise ist Hollywood der Austragungsort für die Preisverleihung. Die Gala wurde jedoch in den letzten Jahren auch schon an anderen Schauplätzen wie London und New York abgehalten. Als Grund für die wechselnden Veranstaltungsorte wird die zunehmend globale Ausrichtung der Oscar-Akademie angeführt.
Werke auf internationaler Bühne
„Diese Filmemacher sind die Zukunft unserer Branche und wir freuen uns sehr, ihre Arbeit bei diesem wichtigen internationalen Festival vorzustellen“, so die zitierten Worte von Akademie-Geschäftsführer Bill Kramer und Akademie-Chefin Lynette Howell Taylor in einer Verlautbarung. Bei dem Studenten-Oscar handelt es sich um eine renommierte Auszeichnung für junge Talente. Im vergangenen Jahr wurden über 3000 Filme von fast 1000 Hochschulen weltweit eingereicht, beispielsweise in den Kategorien „Live-Action-Erzählung“, „Animation“ und „Dokumentation“.
Deutsche Nachwuchstalente oft erfolgreich
Unter den Ausgezeichneten finden sich oft auch Filmschaffende aus Deutschland. Beispielsweise sicherte sich der deutsche Regisseur Tobias Eckerlin im Vorjahr mit dem animierten Kurzfilm „A Sparrow's Song“ die goldene Trophäe in der Sparte „Animation“. Die Arbeit des Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg beruht auf einer realen Begebenheit.
Auszeichnung als Karrierestart in Hollywood
Seit 1972 würdigt die Oscar-Akademie mit diesen Auszeichnungen Filmschaffende aus dem Ausland und Nachwuchskräfte von US-amerikanischen Filmhochschulen. Sämtliche Gewinner haben die Möglichkeit, mit ihren Werken am regulären Oscar-Wettbewerb in den Kurzfilm-Kategorien teilzunehmen. Dass sich der Studenten-Oscar als Karrierestart in Hollywood bewährt hat, belegt die Liste ehemaliger Preisträger: Dazu gehören Regisseure wie John Lasseter („Toy Story“), Spike Lee („Malcolm X“), Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“) und Cary Fukunaga („Keine Zeit zu sterben“). (dpa/red)
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