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Verlage bei Google Leistungsschutzrecht tritt in Kraft

Von diesem Donnerstag, 1. August, an haben Verlage die Möglichkeit, für die kommerzielle Nutzung ihrer Erzeugnisse im Internet Gebühren zu verlangen. Von dem Leistungsschutzrecht besonders betroffen sind unter anderem sogenannte News-Aggregatoren, die Artikel aus Zeitungen oder deren Online-Auftritten auf eigenen Internetseiten zusammenstellen und präsentieren. Inwiefern auch der Newsdienst der Suchmaschine Google von dem neuen Recht betroffen sein wird, ist unter Fachleuten umstritten.

Google wird ab 1. August nur noch Inhalte jener Verlage in seiner Newssuche anzeigen, die ihr Einverständnis für eine kostenlose Nutzung erklärt haben. Viele Verlage, darunter auch der „Kölner Stadt-Anzeiger“, haben einer solchen Nutzung bereits zugestimmt, behalten sich aber einen Widerruf vor. Vom Leistungsschutzrecht ausgenommen sind laut Gesetz einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte.

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Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ bietet weiterhin seine News-Teaser auf ksta.de via RSS-Feed an, die auf anderen Internetseiten eingebunden werden können. Wir haben auch weiterhin nichts dagegen, wenn Sie unsere Geschichten in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder im Kurznachrichtendienst Twitter posten oder teilen.

(epd, ksta)