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KVB | Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Auf 14 LinienDie KVB setzt zusätzliche Busse im Schülerverkehr ein

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Durch die weiteren Fahrzeuge sollen die Auslastung in den Bussen sowie das Ansteckungsrisiko verringert werden.

Am 12. August hat das neue Schuljahr für die Kölner Pänz begonnen. Viele von ihnen fahren jeden Tag mit dem Bus. Weil alle zur gleichen Zeit unterwegs sind, kann es in den Fahrzeugen schon einmal enger werden. Damit die Kinder während der Corona-Pandemie sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, setzen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ab sofort weitere zusätzliche Busse ein. Auf insgesamt 14 Buslinien werden 28 Fahrzeuge privater Unternehmer für 32 Verstärkerfahrten zum Einsatz kommen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der im Schülerverkehr durchgeführten Verstärkerfahrten auf 98 je Schultag. So soll die Situation auf besonders ausgelasteten Strecken entspannt und das Ansteckungsrisiko für die Fahrgäste verringert werden.

Hier herrscht besonders großer Bedarf

Die KVB hat seit Beginn des Schuljahres die Auslastung des Linienverkehrs zu den Schulanfangs- und -endzeiten beobachtet und analysiert. Danach besteht auf folgenden Linien der dringlichste Bedarf nach zusätzlichen Verstärkerfahrten: Linien 120, 121, 127, 131, 132, 139, 142, 145, 151, 152, 153, 155, 159 und 160. Die zusätzlichen Busse werden dabei meist nicht auf dem gesamten Linienweg eingesetzt, sondern auf den Abschnitten mit einer besonders hohen Auslastung. Die Zusatzbusse, überwiegend Reisebusse, fahren jeweils unmittelbar hinter den regulären Bussen her, damit den Kindern direkt eine Alternative geboten werden kann.

Finanziert durch das Land NRW

Die Situation im Schülerverkehr wird die KVB weiter intensiv beobachten und analysieren. Die Maßnahme soll komplett aus den Mitteln finanziert werden, die die NRW-Landesregierung zur Verbesserung des Infektionsschutzes im Schülerverkehr zur Verfügung stellt.

Den Fahrplan der Verstärkerfahrten gibt es hier.