CO2-Emissionen weiter reduzierenKVB testet neues Kältemittel in Stadtbahn

Im Sommer freuen sich Bahnfahrer besonders über eine Klimaanlage.
Copyright: marjan4782 - stock.adobe.com
Auch wenn es sich diesen Sommer nicht so anfühlt, doch die Temperaturen steigen Jahr für Jahr. Unsere Sommer werden immer heißer. Froh ist da, wer dank kühl gehaltener Bahn nicht schwitzend an seinem Sitz festklebt. Doch Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage.
Ihr Betrieb ist für den Klimaschutz relevant, da an undichten Stellen Kältemittel entweichen kann. Aus den freigesetzten Mitteln können sich Gase lösen und in die Atmosphäre bewegen. Deshalb sind sowohl der Zustand der Anlagen, die möglichst keine undichten Stellen aufweisen sollen, als auch das in ihnen eingesetzte Kältemittel von Bedeutung.
Temperaturen aufzeichnen
Die KVB testet ein neues Kältemittel: das R513a. Damit sollen die Emissionen des klimarelevanten Kohlendioxid (CO2) reduziert werden. Dafür hat das Unternehmen einen Stadtbahnwagen mit modifizierter Klimaanlage für den Fahrgastraum und die Fahrerkabine ausgestattet. Zwölf Monate lang werden die Temperaturen aufgezeichnet und anschließend die Geräte genau untersucht. Mit den Modifikationen der Klimaanlage hat die KVB etwa den Wartungsaufwand reduziert. Das Unternehmen hofft zudem, dass das neue Mittel im Vergleich zum bisher eingesetzten R134a wesentlich weniger Gas abgibt.
Beitrag zum Klimaschutz
Durch die Nutzung der KVB können die Fahrgäste einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu dient auch die kontinuierliche Verbesserung der Techniken, die nur zu einer geringen Emission führen.

