Klimaschutz in KölnKVB trägt maßgeblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei

Seit Mitte September wirbt die KVB mit diesem Motiv für eine häufigere Nutzung von Bus und Bahn.
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Köln hat viel vor: Statt der knapp zehn Millionen Tonnen CO₂ im Jahr 2019 sollen 2030 insgesamt nur noch gut sechs Millionen Tonnen CO₂ ausgestoßen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, leisten die Kölner Verkehrsbtriebe (KVB) einen wichtigen Beitrag: Die Bahnen fahren mit Ökostrom, die Busflotte wird auf E-Mobilität umgestellt und das Stadtbahnnetz sowie das Leihradangebot werden ausgebaut. „Bis 2030 werden wir den CO₂-Ausstoß auf zehn Gramm je Personen-Kilometer senken“, kündigte Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB, an.
E-Busse auf allen Linien
Im Jahr 2018 wurden durch die KVB lediglich 18,66 Gramm CO₂ je Personen-Kilometer (Pkm) emittiert. Im Jahr 2015 lag die Emission noch bei 62,34 Gramm CO₂ je Pkm. Zur Einsparung führte in den vergangenen Jahren vor allem die Umstellung des Stadtbahnbetriebs auf Ökostrom. Ab Januar 2016 werden hierdurch jährlich 57.000 Tonnen CO₂ vermieden. Die Umstellung der Bus-Linie 133 auf den E-Bus-Betrieb im Dezember 2016 führte zu einer weiteren Senkung des CO₂-Ausstoßes um 520 Tonnen jährlich. Bis 2021 sollen nun weitere sechs Linien folgen, bis 2030 sollen alle Buslinien umgestellt werden.
Liniennetz soll ausgebau werden
„Von außerordentlich großer Bedeutung für Köln ist, dass die weiteren Ausbauvorhaben des ÖPNV-Bedarfsplanes NRW schnell vorangebracht werden", sagt Haaks. Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung eröffne der KVB mit der deutlichen Aufstockung der Fördergelder die Chance, insbesondere die Projekte Ost-West-Achse, Rondorf–Meschenich, Mülheim Süd und die Kapazitätserweiterungen der Stadtbahn-Linien 4, 13 und 18 zu beschleunigen. Zudem sollen die P&R-Anlagen mit einer Ladeinfrastruktur für Pkw ausgestattet werden, in denen Ökostorm getankt werden kann.

