Abo

Tödlicher Unfall35-Jähriger wird auf der A1 von drei Lastwagen erfasst – Verursacher flüchtet

2 min
An einer Baustelle auf der Autobahn ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen (Symbolfoto).

An einer Baustelle auf der Autobahn ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen (Symbolfoto).

Der 35-Jährige war mit seinem Auto in einem Baustellenbereich liegengeblieben und wurde beim Aussteigen getötet.

Tödlicher Unfall auf der Autobahn 1 bei Oldenburg. Ein 35 Jahre alter Autofahrer ist in der Nacht zum Donnerstag (16. April) von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Anschließend wurde der 35-Jährige noch von zwei weiteren Lkw überrollt. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Der Mann war den Erkenntnissen zufolge gegen 0.05 Uhr am Donnerstag in einem Baustellenbereich auf der A1 bei Harpstedt im niedersächsischen Landkreis Oldenburg von der Fahrbahn abgekommen. Sein Auto war anschließend in einem Grünstreifen neben der Autobahn stehengeblieben.

35-Jähriger bleibt auf A1 liegen und wird beim Aussteigen von Lkw erfasst

„Vermutlich beim Aussteigen wurde er von einem folgenden und bislang unbekannten Lkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert“, berichtet ein Pressesprecher der zuständigen Polizei Delmenhorst.

Anschließend sei der 35-Jährige von zwei weiteren Lkw erfasst worden. Jede Hilfe kam zu spät. Trotz Rettungsversuchen von Ersthelfern und Rettungskräften erlag der Mann aus Delmenhorst noch am Unfallort seinen schwersten Verletzungen.

Die beiden Fahrer der nachfolgenden Lastwagen, ein 51-Jähriger aus Tschechien und ein 47-Jähriger aus Wolfenbüttel, erlitten einen Schock und mussten notfallseelsorgerisch betreut werden.

Polizei sucht unbekannten Fahrer nach tödlichem Unfall auf der A1

Die Polizei sucht unterdessen nach dem bislang noch unbekannten Fahrer des Lkw oder Sattelzuges, von dem der 35-Jährige als Erstes erfasst wurde. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 04435/9316-115 entgegen.

Ob der Lkw-Fahrer nach dem Zusammenstoß bewusst weitergefahren ist, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, oder ob er den Unfall eventuell überhaupt nicht wahrgenommen hat, blieb zunächst unklar.

Die Autobahn 1 musste in Richtung Hamburg voll gesperrt werden. Erst nach rund 8 Stunden konnte die Strecke am Donnerstagmorgen wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich mehrere Kilometer zurück. (jv)