Tödlicher Badeunfall in Kleve: Ein 53-Jähriger ertrinkt in einem Baggersee, in dem das Schwimmen verboten war.
Baggersee in NRWBadeausflug endet tödlich – Mann ertrinkt in Kleve

Das Symbolfoto zeigt einen DLRG-Mitarbeiter an einem See.
Copyright: IMAGO/Sven Simon
In Kleve ereignete sich am Sonntag (21. Juni) ein tödlicher Vorfall beim Schwimmen, bei dem ein 53-jähriger Mann verstarb. Laut Polizeiangaben hielt sich der aus Kleve stammende Mann mit einer Begleitperson in einem Baggersee auf, obwohl das Schwimmen dort untersagt ist.
Laut Aussage seines Begleiters gegenüber den Behörden rief der Verunglückte um Hilfe, bevor er unter der Wasseroberfläche verschwand.
Sucheinsatz mit Spezialkräften und Technik
Eine umgehend eingeleitete Suchoperation von Feuerwehr und DLRG folgte. Zur Absuche des Gewässers wurden Taucher, eine Drohne sowie Spürhunde der Organisation ISAR Germany eingesetzt. Der Vermisste konnte nach einiger Zeit lokalisiert werden, doch Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, wie am Montag mitgeteilt wurde. Die Hinterbliebenen werden durch den polizeilichen Opferschutz betreut.
In diesem Kontext weisen die Behörden erneut auf die besonderen Gefahren hin, die das Schwimmen in ehemaligen Abbaugruben birgt. So könne die Wassertiefe abrupt variieren: Wo das Wasser eben noch hüfthoch sei, könne es nur einen Schritt entfernt bereits zehn bis zwölf Meter in die Tiefe gehen. Auch könnten erhebliche Temperaturdifferenzen im Wasser selbst für erfahrene Schwimmer zu einer kritischen Belastung werden. (dpa/red)