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Bankraub mit GeiselnahmeTäter fliehen in Neapel durch einen unterirdischen Tunnel

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Banküberfall in Neapel

Eine Spezialeinheit der Carabinieri stürmt während eines Überfalls eine Bank in Neapel.

In Neapel haben Kriminelle eine Bank ausgeraubt, Geiseln genommen und Dutzende Schließfächer geleert. Ihr Fluchtweg führte sie offenbar unter die Erde.

Am Donnerstagnachmittag ist eine Gruppe bewaffneter Täter gewaltsam in ein Geldinstitut im Zentrum von Neapel eingedrungen. Wie die italienische Polizei laut der Nachrichtenagentur „dpa“ mitteilte, hielten die vermummten Kriminellen während des Raubes ungefähr 25 Personen für etwa zwei Stunden als Geiseln fest.

Nach bisherigen Informationen verschafften sich wenigstens drei der Räuber Zutritt zu den Geschäftsräumen. Sie zwangen Kunden und Mitarbeiter in einen Nebenraum und bedrohten einige von ihnen mit Schusswaffen. Unterdessen öffneten ihre Komplizen gewaltsam eine Vielzahl von Schließfächern.

Einsatzkräfte umstellen Bank – Geiseln kommen frei

Ein Passant verständigte die Polizei, nachdem er verdächtige Vorgänge in der Bank beobachtet hatte. Daraufhin riegelten Einsatzkräfte das Areal im Stadtkern ab und umzingelten das Gebäude. Den Beamten gelang es kurz darauf, die festgehaltenen Menschen schrittweise zu befreien.

Bei dem Überfall wurde niemand körperlich verletzt, jedoch erlitten einige Geiseln einen Schock und mussten ärztlich betreut werden. Als Spezialeinheiten die Filiale betraten, waren die Täter bereits verschwunden.

Flucht durch die Kanalisation wird vermutet

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass die Täter durch einen unterirdischen Gang entkamen. Eine Verbindung zum Abwassersystem wird für möglich gehalten. Die Höhe der Beute war zunächst nicht bekannt. Am Abend versammelte sich eine große Zahl von Betroffenen vor dem Geldinstitut, um Auskünfte zu erhalten, was zeitweise für eine angespannte Atmosphäre sorgte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.