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Beben an SupervulkanErdstoß der Stärke 4,4 erschüttert die Region Neapel

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Phlegräische Felder

Die Region Neapel ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Dort befindet sich ein Supervulkan, die Phlegräischen Felder. (Archivfoto)

Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat die süditalienische Metropole Neapel erschüttert. Das Zentrum lag im Supervulkan-Gebiet.

Ein heftiges Erdbeben hat die süditalienische Metropole Neapel sowie deren Umland erschüttert. Am Donnerstag wurden gegen 6.00 Uhr morgens viele Einwohner durch starke Erdstöße geweckt. Zahlreiche Personen flohen daraufhin ins Freie.

Laut offiziellen Mitteilungen lag das Epizentrum im Bereich der Phlegräischen Felder, einem als Supervulkan klassifizierten Gebiet, das sich westlich der Stadt bis zum Mittelmeer ausdehnt. Das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) gab die Magnitude um 05.51 Uhr mit 4,4 an. Über größere Zerstörungen gab es zunächst keine Meldungen.

Wiederholte seismische Aktivität in der Region

Das Ereignis zählt damit zu den stärksten Beben der letzten Jahre in dieser Region. Bei den Phlegräischen Feldern – wörtlich „brennende Felder“ (Campi Flegrei) – handelt es sich um ein Areal hoher vulkanischer Aktivität; seit Längerem ist es von vielen kleinen und mitunter auch starken Erdstößen betroffen. Vor einem Jahr wurde dort sogar eine Magnitude von 4,6 verzeichnet.

Das Zentrum der Erschütterung befand sich den Angaben zufolge im Meer, in der Wasserfläche, die sich zwischen den Vororten Pozzuoli und Bacoli befindet. In mehreren Stadtteilen von Neapel waren die Vibrationen spürbar.

Vorsorgliche Schließung von Schulen

Am Donnerstag blieben aus Sicherheitsgründen mehrere Schulen geschlossen. In der Metropole und ihrem näheren Umland leben rund drei Millionen Menschen. Zudem liegt Neapel am Fuße des Vesuvs. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.