Abo

Gift-Kobra auf der FluchtFeuerwehr sucht mit Drohne nach dem gefährlichen Reptil

2 min
Giftige Kobra hält südfranzösische Kleinstadt in Atem

Nach der Sichtung einer Kobra ist eine französische Kleinstadt in großer Aufregung. (Symbolbild)

Angst in Südfrankreich: Eine giftige Kobra ist entwischt. Anwohner sollen Kinder und Haustiere im Haus behalten.

In Castelginest, einer kleinen Ortschaft in Südfrankreich, fahnden Einsatzkräfte seit Dienstagabend nach einer giftigen Kobra. Aufgrund des riskanten Reptils bleiben öffentliche Anlagen und Parks bis auf Weiteres geschlossen, was viele Anwohner beunruhigt.

„Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der nachgewiesenen Anwesenheit einer giftigen Kobra in der Gemeinde bitten wir Sie, bei Ihren Wegen größte Vorsicht walten zu lassen“, mahnte die städtische Verwaltung. „Meiden Sie hohes Gras – dies gilt auch für Ihre Kinder und Haustiere.“ Die Kobra war zuvor von einem Bürger bemerkt und abgelichtet worden. Daraufhin veranlasste der Bürgermeister die Bestimmung des auf dem Foto zu sehenden Reptils. Seither ist man im Rathaus sicher, dass es sich um eine hochgradig gefährliche Schlange handelt. Bei der Fahndung nach dem Tier wurde von der Feuerwehr auch eine Drohne eingesetzt und Gärten wurden untersucht.

Anwohner halten Kinder und Tiere im Haus

„Sie haben überall nachgesehen, alle Mülleimer und Deckel angehoben“, berichtete ein Anwohner dem Radiosender Europe 1. Die Beunruhigung ist erheblich, wie eine Anwohnerin namens Sophie darlegt: „Die Hunde bleiben drinnen, die Katze auch, die Kinder ebenfalls.“ Sie hat die Sorge, die Kobra könnte über einen Kirschbaum vor dem Zimmer ihres Sohnes ins Gebäude gelangen. „Deshalb schaue ich jeden Abend unter den Betten nach, bevor meine Kinder schlafen gehen.“

Dorian Blayac, ein von der Präfektur in Toulouse hinzugezogener Reptilienexperte, erklärte dem Sender, dass ein Biss der Schlange letal enden könne: „Es handelt sich um ein giftiges Tier.“ Das nächstgelegene Klinikum wurde ebenfalls in Kenntnis gesetzt. Man ist dort darauf eingestellt, eine Person zu behandeln, die eventuell von dieser Spezies gebissen wurde.

Offen bleibt die Frage, ob das Tier einem Halter von Reptilien entkommen ist oder ob jemand die Kobra bewusst freigelassen hat. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.