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GSG 9Bundespolizist bei Schießübung tödlich verletzt

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Ein Angehöriger der GSG9-Spezialeinsatzkräfte ist bei einer Schießübung gestorben (Archivbild).

Ein Angehöriger der GSG9-Spezialeinsatzkräfte ist bei einer Schießübung gestorben (Archivbild).

Das Unglück ereignete sich auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr bei Oldenburg in Holstein.

Ein Angehöriger von Spezialkräften der Bundespolizei ist am Montagabend (11. Mai) bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos der Bundeswehr bei Oldenburg in Holstein tödlich verletzt worden. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Noch am Abend seien Ermittlungen eingeleitet worden. Erste Erkenntnisse deuten demnach auf einen Unfall hin.

Nach Informationen des „Spiegel“ soll es sich bei dem Opfer um einen Beamten der GSG 9 handeln, um einen Familienvater in seinen frühen Vierzigern. Der Vorfall soll sich unbestätigten Informationen zufolge bei einem Lehrgang für Präzisionsschützen ereignet haben. Die GSG 9 (Grenzschutzgruppe 9) ist die Spezialeinheit der deutschen Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus, Geiselnahmen und schwerer organisierter Gewaltkriminalität

Die Einheit ist hauptsächlich in Sankt Augustin bei Bonn stationiert – dort befindet sich das zentrale Ausbildungs- und Einsatzgelände der Einheit.

Medienberichten zufolge soll der Notruf gegen 0.40 Uhr in der Nacht eingegangen sein. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen starb der Bundespolizist noch vor Ort.

Auf dem Übungsplatz der Bundeswehr lassen sich für das Schießtraining viele Lagen üben, die woanders nicht möglich sind. (dpa, cme)