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Verrat um „GTA 6“Info-Leak löst Entlassungswelle bei „Rockstar Games“ aus – Fans euphorisiert

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GTA 6 ist seit 2014 (vorläufig) in Entwicklung, volle Produktion seit 2020 – über 12 Jahre nach GTA V.

GTA 6 ist seit 2014 in Entwicklung, volle Produktion seit 2020 – über 12 Jahre nach GTA V.

Ein gewaltiges Info-Leck zu „GTA 6“ wurde lange für ein Hirngespinst gehalten. Nun gibt es Klarheit.

Seit mehr als 13 Jahren wartet die Videospiel-Community auf das Release von „GTA 6“. Im November 2026 soll es endlich so weit sein, denn dann ist die Veröffentlichung des Spiels angekündigt. Doch abgesehen von Trailern gibt es nur wenige verlässliche Fakten über das mit Spannung erwartete Open-World-Spiel.

Ein umfassendes Datenleck vom vergangenen Sommer erregt jetzt allerdings große Aufmerksamkeit. Die Informationen darin wurden anfangs mit Skepsis aufgenommen. Aktuelle Vorkommnisse bei „Rockstar Games“ lassen die Sache jedoch in einer anderen Perspektive erscheinen.

Leak von „GTA 6“ schlägt hohe Wellen – „Rockstar Games“ zieht Konsequenzen

Mittlerweile geht die Fangemeinde davon aus, dass die Informationen von echten Insidern stammen. Der Grund dafür ist ein Prozess vor Gericht gegen 34 frühere Mitarbeiter. Im Rahmen dieses Verfahrens musste „Rockstar Games“ zugeben, Personal aufgrund von „Geheimnisverrats“ gekündigt zu haben. Im April 2025 erfolgten manche dieser Entlassungen in der Niederlassung Lincoln. Ein britisches Arbeitsgericht hat den Antrag entlassener Mitarbeiter von Rockstar Games auf vorläufige Gehaltsfortzahlung zurückgewiesen.

Anhänger erkannten einen Zusammenhang im Timing dieser Kündigungen und dem Bekanntwerden von Einzelheiten von „GTA 6“, welche sich im Nachhinein als richtig herausstellten. Dazu gehören etwa die Familiennamen der zwei Protagonisten. Der umfangreiche Gameplay-Leak vom Sommer zu „GTA 6“ kommt von der gleichen Quelle. Deshalb gilt er unter Fans jetzt als vertrauenswürdig. 

Nach „Geheimnisverrat“: Rockstar-Mitarbeiter müssen gehen

Falls die geleakten Details zutreffen, lehnt sich Rockstar Games für „GTA 6“ eng an „Red Dead Redemption 2“ an. Das Inventar soll demnach limitiert werden, sodass man kein riesiges Waffenarsenal mehr bei sich tragen kann. Als Aufbewahrungsort für Waffen fungiert stattdessen der Kofferraum des Autos, vergleichbar mit den Satteltaschen des Pferdes im Western-Spiel.

Das System für die Darstellung von Gewalt und Verletzungen soll ebenfalls wieder dabei sein. Dies würde vermutlich eine finsterere Stimmung in Vice City erzeugen. Genauso ist anscheinend das Interaktions-Feature wieder implementiert, wodurch NPCs flexibel auf den Spieler reagieren, etwa beim Ziehen einer Waffe. Hauptfigur Jason soll außerdem eine besondere Fertigkeit besitzen, die dem Deadeye-Modus ähnelt.

„GTA 6“ wird das teuerste Videospiel aller Zeiten

Zusätzliche spannende Einzelheiten werden in dem Leak erwähnt. In Vice City sollen mehr als 700 Bauten zugänglich sein, inklusive Shopping-Malls und Hochhäusern mit nutzbaren Fahrstühlen. Die Story des Games wird angeblich in fünf Abschnitte gegliedert. Protagonistin Lucia soll ein Kind haben, welches im Intro eine Bedeutung hat. Ihre Fußfessel, die man aus dem Trailer kennt, wird sie im Laufe des Spiels aber wohl rasch ablegen können.

„GTA 6“ ist der Nachfolger von „GTA V“ aus dem Jahr 2013 und verspricht die bisher größte und immersivste Spielwelt – eine satirische Parodie auf das moderne Amerika der 2020er Jahre inklusive Social Media, Influencer-Kultur und „Florida Man“-Memes. Mit über einer Milliarde Dollar liegt das Budget so hoch wie nie zuvor. (red)